Wisdom Audio · Serie

Wisdom Audio Subwoofer: acht Ausführungen von kompakt bis 114 Kilogramm

Acht Subwoofer, ein Prinzip

Diese Reihe umfasst acht Subwoofer, und sie reichen von einem kompakten Modell mit 17,7 Kilogramm bis zu einem Doppel-15-Zöller mit 113,85 Kilogramm. Was sie verbindet, ist das Prinzip, das der Hersteller Regenerative Transmission Line nennt: ein geführter Weg für die rückwärtige Energie des Tieftöners, der die Bauform schlank halten soll. Der Hersteller verwendet für dieses Prinzip ausdrücklich diese Bezeichnung und nicht den Begriff Bassreflex. Geführt wird die Reihe in drei Bereichen: „Subwoofer", „Kinolautsprecher" und „Einbaulautsprecher", weil mehrere Ausführungen in eine Wand eingebaut werden. Die Spanne der Angaben zeigt die Breite. Sie reicht von 35 bis 80 Hertz beim kleinsten Modell bis 16 bis 125 Hertz beim größten. Bei der Leistung reicht sie von 370 Watt empfohlener Verstärkerleistung bis 5000 Watt Spitzenbelastbarkeit. Die Frage lautet damit nicht, welches Modell das beste ist, sondern welches in den Raum passt. Ein Subwoofer, der unter ein Sofa geschoben wird, und einer mit zwei 15-Zoll-Tieftönern lösen verschiedene Aufgaben, und beide gehören in dieselbe Reihe. Zwei Angaben helfen bei dieser Frage: die untere Grenzfrequenz und die Bauform. Alles andere folgt daraus.

Frei stehend oder verborgen

Vier Ausführungen stehen im Raum, und jede löst eine andere Aufgabe. Das kompakte Modell mit einem 10-Zoll-Tieftöner misst 39 Zentimeter in der Breite und 11,6 Zentimeter in der Tiefe ohne Gitter. Es lässt sich aufrecht, liegend oder nach oben strahlend einsetzen, nach Herstellerangabe auch unter einem Sofa. Liegend baut es 15,4 Zentimeter hoch. Das aktive Gegenstück dazu misst 389 mal 404 mal 163 Millimeter und bringt einen Verstärker mit 500 Watt samt zehn parametrischen Filtern mit. Der flache, verdeckt aufstellbare Subwoofer mit zwei ovalen Tieftönern misst 940 mal 572 mal 178 Millimeter. Der besonders kompakte misst 686 mal 457 mal 178 Millimeter, nach Herstellerangabe mit weniger als 60 Prozent des Volumens des flachen Modells. Das größte Modell misst 914 mal 1498 mal 451 Millimeter. Zu beachten ist bei dem kompakten Modell eine Unschärfe in den Unterlagen: Handbuch und Produktseite nennen die Höhe im Stehen mit 40,6 beziehungsweise 40,5 Zentimetern, und ein Maß für die zweite Achse ist dort nicht angegeben. Beide Angaben sind hier unverändert übernommen. Für die Aufstellung heißt das, die Lage je Subwoofer im Grundriss festzuhalten und nicht erst beim Einrichten zu entscheiden.

Die Einbaufassungen in der Wand

Drei Ausführungen sind für den Einbau in eine Ständerwand gebaut, und ihre Maße erklären das Prinzip: 403 mal 2350 mal 155 Millimeter. Der Korpus nutzt also die Höhe der Wand statt Volumen in der Fläche, und bei 155 Millimetern Tiefe passt er in eine Wand mit 2×6-Ständern. Alle drei arbeiten mit zwei langhubigen Tieftönern im Format 5 mal 7 Zoll. Sie geben nach Herstellerangabe von 20 bis 80 Hertz ab, sind linear bis 20 Hertz und nutzbar bis etwa 17 Hertz. Genannt sind außerdem 1000 Watt Spitze, 4 Ohm und 93 Dezibel. Unterschiedlich ist die Front: eine Ausführung mit bündiger, überstreichbarer Front für den unsichtbaren Einbau, eine mit magnetisch gehaltenem Gitter und eine ohne Gitter für die Montage hinter einer Bespannung. Zu bedenken ist dabei, dass eine solche Einbaufassung in die Konstruktion gehört und nicht in die Einrichtung. Sie wird eingebaut, solange die Wand offen ist, und danach ist sie Teil des Gebäudes. Für einen Umbau im Bestand ist deshalb die Ausführung mit verlängertem Port oft die einzige, die ohne neue Wand auskommt. Die bündige, überstreichbare Front ist dabei die Ausführung, von der im fertigen Raum am wenigsten zu sehen ist.

Passiv, mit einer Ausnahme

Eine Angabe gilt für sieben der acht Ausführungen: Sie sind passiv und brauchen eine externe Endstufe. Für das größte Modell nennt der Hersteller dafür eine eigene Endstufe mit Signalverarbeitung. Nur eine Ausführung ist aktiv und bringt ihren Verstärker mit 500 Watt selbst mit. Zu jedem passiven Subwoofer gehört damit eine Endstufe mit passender Leistung, und die Spanne ist groß. Genannt sind 370 Watt empfohlen beim kleinsten und 450 Watt Spitze beim kompakten. Bei den Einbaufassungen und beim flachen Modell sind es 1000 Watt Spitze, beim größten 5000 Watt. Eine Besonderheit nennt der Hersteller für eine der Einbaufassungen: Der Port lässt sich über einen Schlauch bis 610 Millimeter entfernt in den Raum führen, sodass der Korpus in einem Nebenraum sitzen kann. Diese Reihe kommt in Deutschland und Österreich von der mediacraft AG. Was alle Ausführungen gemeinsam verlangen, ist eine Abstimmung auf den Raum. Mehrere Subwoofer in einem Kinoraum arbeiten nur dann gleichmäßig, wenn sie gemeinsam eingemessen werden, und das geschieht im Prozessor oder in der Endstufe und nicht am Subwoofer. Mehrere Subwoofer in einem Raum arbeiten gemeinsam, und diese Abstimmung ist eine Leistung bei der Übergabe.