Sonance · Serie

Verstärker von Sonance – Stereo-Verstärker und Mehrkanal-Verstärker für viele Zonen

Ein Stereomodell und zwei mehrkanalige

Diese Reihe umfasst drei Endverstärker, und sie trennt zwei Aufgaben sauber voneinander. Für eine einzelne Zone mit höherem Bedarf steht ein Stereo-Verstärker bereit. Er liefert 2 mal 100 Watt an 8 Ohm, 2 mal 156 Watt an 4 Ohm und 325 Watt gebrückt, bei einem Übertragungsbereich von 5 Hertz bis 50 Kilohertz. Er belegt eine Höheneinheit in halber Rackbreite, misst 219 mal 44,5 mal 425,5 Millimeter und wiegt 3,24 Kilogramm. Für viele Zonen stehen zwei Mehrkanal-Verstärker bereit, einer mit acht und einer mit sechzehn Kanälen. Beide liefern je 50 Watt an 8 Ohm und je 100 Watt an 4 Ohm, gebrückt 200 Watt. Beide arbeiten mit digitaler Verstärkertechnik und hohem Wirkungsgrad und übertragen von 10 Hertz bis 22 Kilohertz. Der Nutzen liegt in einer einzigen Rechnung: Vier beziehungsweise acht Stereozonen passen auf eine Höheneinheit. Wer dieselbe Zahl von Zonen mit einzelnen Stereostufen aufbaut, braucht ein Vielfaches an Platz, an Steckdosen und an Kühlung. Für den Endkunden heißt das ein Schrank, der klein bleibt. Planer und Fachhandel bekommen eine Reihe, in der sich die Kanalzahl ohne neue Höheneinheit verdoppeln lässt. Architekten gewinnen Platz im Technikfach, und das ist in einem Wohnhaus oft die knappste Größe von allen. Diese Rechnung ist das Argument der Reihe.

Was die Reihe bewusst weglässt

Hier fehlt etwas, und das ist eine Entscheidung und kein Versäumnis. Es gibt keinen DSP, keinen Entzerrer und keine Netzwerkschnittstelle. Jede Zone klingt so, wie der Raum und der Lautsprecher es vorgeben, und eine Korrektur muss aus der Technik davor kommen. Für eine Anlage, in der ein Vorverstärker oder ein Streaming-System ohnehin steht, ist das der günstigere Weg, weil nichts doppelt bezahlt wird. Vorhanden ist dagegen, was den Betrieb vereinfacht. Eine Signalerkennung schaltet selbsttätig ein und nach einer Pause wieder ab. Ein Trigger-Eingang und ein Trigger-Ausgang erlauben es, mehrere Stufen in einer Kette zu schalten, und das ist in einem Schrank mit mehreren Geräten der sauberere Weg als eine Zeitschaltuhr. Das Stereomodell hat zusätzlich einen analogen Eingang mit Loop-Ausgang und rückseitige Pegelsteller, mit denen sich eine Zone einmalig angleichen lässt. Für den Betrieb heißt das: Nach der Einrichtung bleibt nichts mehr einzustellen, und es gibt keinen Regler, der nach einem Jahr verstellt ist. Wer eine Anlage mit zentraler Steuerung und Überwachung plant, braucht dagegen eine andere Reihe; diese lässt sich nicht einbinden. Das ist vor der Auswahl zu klären.

Last, Brücke und die Wahl des Modells

Die Wahl folgt der Zahl der Zonen und der Last je Zone, nicht einer Wattzahl im Prospekt. Eine Zone mit großen Lautsprechern oder langen Leitungen gehört an das Stereomodell, weil dort die höhere Leistung je Kanal anliegt. Viele kleine Zonen gehören an eine der mehrkanaligen Stufen. Dazu drei Angaben, die über die Auslegung entscheiden. Erstens die Impedanz: Alle Modelle arbeiten an 8 und an 4 Ohm, das sechzehnkanalige Modell zusätzlich an 2 Ohm, und damit lassen sich mehrere Lautsprecher je Kanal betreiben. Zweitens der Brückenbetrieb, der aus zwei Kanälen einen mit 325 beziehungsweise 200 Watt macht; er halbiert die Zahl der Zonen und ist für einen Subwoofer oder eine große Fläche gedacht. Drittens der Wirkungsgrad der Lautsprecher, denn er bestimmt, wie viel Leistung tatsächlich nötig ist. Rechnen Sie die Zonen einmal durch, bevor ein Modell festgelegt wird. Halten Sie das Ergebnis je Zone schriftlich fest, mit Modell, Kanal und Last. Diese Liste ist später die Grundlage für jede Erweiterung, und sie beantwortet die Frage, ob ein weiterer Lautsprecher an einen bestehenden Kanal darf oder nicht. Ohne sie beginnt jede Erweiterung mit einer Messung im Schrank.

Rack, Zubehör und Bezug über mediacraft

Für den Schrank genügen drei Zahlen. Das Stereomodell misst 219 mal 44,5 mal 425,5 Millimeter, das achtkanalige 436,88 mal 44,45 mal 312,42 Millimeter und das sechzehnkanalige 482 mal 44 mal 313 Millimeter. Alle drei belegen eine Höheneinheit, unterscheiden sich aber in der Tiefe, und die Tiefe entscheidet über den Schrank. Rechnen Sie Zugabe für Stecker, Biegeradien und Kabelführung dazu. Je Stufe gehört eine Steckdose in den Plan, und die Abwärme gehört in die Wärmebilanz, auch wenn die digitalen Modelle sparsam arbeiten. Für Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG; sie unterstützt Fachhandel, Installateure, Architekten und Planer bei der Zonenrechnung, bei der Frage nach dem Brückenbetrieb und bei der Auslegung des Schranks. Nützlich ist die Rücksprache dort, wo eine Zone mehrere Lautsprecher tragen soll, weil dann die Last und nicht die Leistung entscheidet. Halten Sie am Ende fest, welches Modell welche Zonen bedient und auf welchem Stromkreis es liegt. Von der Anlage ist im Haus nichts zu sehen, und diese Zuordnung ist die einzige Spur, die von der Planung bleibt. Zwei Zeilen im Übergabeblatt genügen dafür, und sie ersparen später eine Suche.