Sonance · Serie

Reference Serie – Kinolautsprecher für Wand, Decke und Leinwand

Eine Familie für die ganze Front und darüber hinaus

In einem Heimkino entscheidet nicht der beste einzelne Lautsprecher über das Ergebnis, sondern die Übereinstimmung aller Kanäle. Klingen Front, Surround und Deckenkanäle unterschiedlich, wandert eine Stimme hörbar, sobald sie den Raum durchquert. Die Reference Serie beantwortet das mit einer tonal abgestimmten Familie aus Kinolautsprechern für jede Lage. Neun Modelle umfasst die Reihe. Für die Front stehen zwei Einbaulautsprecher in zwei Größen bereit, zu jeder gehört ein passendes Modell für die Surroundkanäle. Decken- und Höhenkanäle übernimmt eine quadratische Ausführung, daneben steht eine Decken-Surroundausführung mit diffuser Abstrahlung. Wo kein Einbau möglich ist, hilft ein Modell mit eigenem Gehäuse, und für den Tiefton stehen zwei Einbausubwoofer zur Wahl. Alle übertragen von 70 Hertz bis 30 Kilohertz, alle tragen eine ferrofluidgekühlte Keramikkalotte von einem Zoll in einer eigenen Rückkammer, und alle arbeiten mit Konen aus Carbonfaser-Rohacell-Laminat mit Gummisicke. Entwickelt wurde die Reihe mit dem Klippel-Messverfahren, das Verzerrungen über den ganzen Hub erfasst. Für den Endkunden heißt das ein Klangbild ohne Sprünge. Architekten gewinnen eine Reihe mit festen Ausschnitten und 98 Millimetern Einbautiefe in der Wand. Planer und Fachhandel erhalten eine Familie, in der jede Lage besetzt ist.

Front, Surround und Decke

Die Front gibt es in zwei Größen. Die kleinere trägt zwei Tieftöner mit 5,25 Zoll und einen eigenen Mitteltöner derselben Bauart. Sie verträgt 150 Watt bei 8 Ohm, liefert 90 Dezibel und verlangt einen Ausschnitt von 191 mal 521 Millimetern. Die größere arbeitet mit vier Tieftönern und einem Mitteltöner, nimmt 200 Watt bei 6 Ohm und erreicht 92 Dezibel. Ihr Ausschnitt beträgt 191 mal 851 Millimeter. Beide bauen nur 98 Millimeter tief und tragen eine matt ausgeführte Schallwand, damit hinter einer akustisch transparenten Leinwand nichts spiegelt. Der eigene Mitteltöner ist der wichtigste Unterschied zu einfacheren Einbaulautsprechern, denn er hält den Stimmbereich frei von der Arbeit der Tieftöner. Für die Surroundkanäle gibt es zu jeder Frontgröße ein Modell mit zwei Keramikkalotten und zwei Mitteltönern, das breiter abstrahlt. Das ist dort erwünscht, weil Effekte an den Seiten und hinten nicht ortbar sein sollen. Für Decken- und Höhenkanäle steht eine quadratische Ausführung mit 314 mal 314 Millimetern Ausschnitt und 192 Millimetern Einbautiefe bereit, dazu eine Variante mit diffuser Abstrahlung für immersive Systeme.

Ohne Einbau und der Tiefton

Nicht jeder Raum erlaubt den Einbau. Für diesen Fall führt die Reihe ein Modell mit eigenem geschlossenem Gehäuse, das 190,5 mal 558,8 mal 234,7 Millimeter misst und dieselben Treiber trägt wie die kleine Front. Es lässt sich aufstellen, in ein Möbel setzen oder hinter einer Leinwand platzieren und ist damit die Antwort, wenn eine Wandöffnung ausscheidet. Für den Tiefton stehen zwei Einbausubwoofer bereit. Der kleinere trägt einen 10-Zoll-Konus aus laminierter Carbonfaser und überträgt von 30 bis 250 Hertz. Er erreicht 88 Dezibel und verlangt einen Ausschnitt von etwa 265 mal 265 Millimetern bei rund 80 Millimetern Rahmentiefe; vorgesehen ist er für Wand und Decke. Der größere trägt 12 Zoll, beginnt bei 25 Hertz und kommt auf 90 Dezibel. Sein Ausschnitt liegt bei etwa 314 mal 314 Millimetern. Beide arbeiten passiv und werden über einen DSP-Verstärker betrieben, der kleinere etwa am DSP 2-150 oder an einem gebrückten achtkanaligen Modell, der größere am DSP 2-750 im Stereobetrieb. Das Einbaugehäuse gehört bei beiden nicht zum Lieferumfang, und daraus ergibt sich der tatsächlich benötigte Hohlraum. Planen Sie diesen Teil der Anlage deshalb zusammen mit dem Trockenbau und nicht erst bei der Bestellung.

Kanalwahl und Bezug über mediacraft

Die Wahl beginnt bei der Kanalzahl und der Leinwand. Steht die Front hinter einer akustisch transparenten Leinwand, ist das größere Modell wegen seines Pegels meist das richtige; sitzt sie neben oder unter dem Bild, genügt oft das kleinere. Danach folgen die Surroundkanäle, bei denen das passende Modell zur gewählten Frontgröße gehört, und zuletzt die Decke. Die zweite Frage ist die Last: Die kleinen Modelle liegen bei 8 Ohm, die großen bei 6 Ohm, und das ist bei der Wahl der Endstufe zu beachten. Die dritte Frage ist der Tiefton, bei dem Einbaugehäuse, DSP-Verstärker und Trennfrequenz zusammen zu planen sind. Für Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG; sie begleitet Fachhandel, Installateure, Architekten und Planer bei der Auslegung der Kanäle, der Verstärkerwahl und der Abstimmung mit dem Trockenbau. Nützlich ist die Rücksprache besonders bei der Frage, welche Frontgröße zum Raum passt, denn hier entscheidet der Sitzabstand ebenso wie die Fläche. Halten Sie Ausschnitte, Einbautiefen und Trennfrequenzen in den Unterlagen fest. Rechnen Sie zuletzt mit einem Termin zum Einmessen, weil Boden, Möblierung und Sitzreihen das Ergebnis mitbestimmen.