Sonance · Serie

Sonance IR-Zubehör: Emitter mit Klinkenstecker und Klebefläche

Klinkenstecker und Klebefläche

Diese Reihe umfasst die Emitter einer Infrarot-Verteilung samt ihrem Zubehör, und sie ist über zwei Merkmale beschrieben, die im Alltag alles entscheiden. Das erste ist der Anschluss: ein 3,5-Millimeter-Mono-Klinkenstecker. Damit passt ein Emitter in jede Buchse eines passenden Verteilers, und ein Austausch ist ein Steckvorgang. Das zweite ist die Befestigung: eine Klebeschicht auf der Unterseite, mit der der Emitter mittig auf dem Infrarot-Sensorfenster der gesteuerten Komponente aufgebracht wird. Mittig ist dabei keine Empfehlung, sondern die Vorgabe des Herstellers; ein verschobener Emitter arbeitet unzuverlässig oder gar nicht. Zum Lieferumfang der sichtbaren Ausführung gehören nach Herstellerangabe ein Alkoholtupfer zum Reinigen der Fläche und doppelseitiges Klebeband. Geführt wird die Reihe im Bereich Signalübertragung. Beide Ausführungen gibt es auch als Doppelversion für zwei Komponenten. Daraus folgen zwei Dinge. Die Zahl der Emitter richtet sich nach der Zahl der Komponenten, und die Anschlussart ist bei allen Ausführungen gleich. Eine Stückliste lässt sich damit ohne Rückfrage erstellen, sobald bekannt ist, wie viele Komponenten in einem Schrank bedient werden sollen. Beide Ausführungen sind damit untereinander austauschbar, solange der Verteiler derselbe bleibt.

Acht Emitter an einem Block

Für die Auslegung einer Anlage nennt der Hersteller eine klare Zahl: An einem Verteiler der Bauart CB1 lassen sich bis zu acht Emitter betreiben, und zwar in beliebiger Kombination aus den einfachen und den sichtbaren Ausführungen sowie deren Doppelversionen. Damit ist ein Schrank mit acht Komponenten vollständig versorgt, und die Mischung ist frei: Wo eine Anzeige gebraucht wird, kommt die sichtbare Ausführung hin, wo sie stört, die einfache. Die sichtbare Ausführung ist zusätzlich für die Verteiler der Bauarten ACB1, CR1 und WMR1 genannt. Prüfen Sie deshalb vor einer Bestellung, welcher Verteiler verbaut ist, denn die Zuordnung steht in den Unterlagen des Herstellers und ist nicht beliebig. Die Doppelversionen sind dort sinnvoll, wo zwei Komponenten unmittelbar nebeneinander stehen und von einem Ausgang bedient werden sollen. Zu beachten ist dabei, dass die Zahl acht die Grenze eines Verteilers ist und nicht die eines Schranks. Ein Schrank mit zwölf Komponenten braucht zwei Verteiler, und beide brauchen eine Versorgung und eine Verbindung zum Empfänger im Raum. Diese Rechnung gehört in die Stückliste und nicht in die Montage.

Rotes Licht als Anzeige

Die sichtbare Ausführung gibt nach Herstellerangabe zusätzlich zum Infrarotsignal rotes Licht ab, und das ist mehr als eine Spielerei. Es zeigt, dass ein Befehl tatsächlich am Emitter ankommt, und es trennt damit die Fehlersuche in zwei Hälften: vor dem Emitter oder dahinter. Dazu kommt eine Eigenschaft, die in der Praxis den Unterschied macht. Das Gehäuse ist nach Herstellerangabe infrarotdurchlässig, und deshalb bedient eine Handfernbedienung weiterhin durch den Emitter hindurch. Eine Komponente mit aufgeklebtem Emitter bleibt also auch dann bedienbar, wenn jemand bei geöffneter Tür direkt davorsteht. Das ist genau die Situation bei einer Wartung, und ohne diese Eigenschaft müsste der Emitter dafür abgenommen werden. Beide Angaben stammen aus der Einbauanleitung des Herstellers. Beide Eigenschaften zusammen ergeben eine Lösung, die im Betrieb nicht im Weg steht: Die Verteilung arbeitet mit geschlossener Tür, und bei offener Tür arbeitet die Handfernbedienung wie zuvor. Für eine Anlage, an der auch einmal jemand anderes arbeitet, ist das der praktische Unterschied zu einer Lösung, die den Sensor abdeckt. Ein Abnehmen des Emitters für eine Wartung entfällt damit vollständig.

Was nicht gesteckt werden darf

Eine Angabe aus der Einbauanleitung gehört ausdrücklich genannt, weil sie eine Schutzvorschrift ist: Ein Emitter darf niemals in die Buchsen IN, OUT oder HIGH OUT eines Verteilers der Bauarten CB1 oder ACB1 gesteckt werden. Diese Buchsen führen andere Signale, und die Verwechslung ist durch die gleiche Steckerform möglich. Dazu nennt der Hersteller ein Fehlerbild, das sich jeder merken sollte: Leuchtet die sichtbare Ausführung dauerhaft rot, statt nur bei einem Befehl aufzublitzen, liegt ein Kurzschluss der Signalleitung auf 12 Volt vor. Dauerlicht ist also keine Betriebsanzeige, sondern eine Störungsmeldung. Zu der einfachen Ausführung liegt nach Herstellerangabe kein eigenes Datenblatt vor; Angaben zu Kabellänge und Abmessungen fehlen in den Unterlagen. Die Einbauanleitungen tragen das Jahr 2002. Zu Lieferbarkeit und Nachfolgern gibt die mediacraft AG Auskunft. Was diese Reihe nicht umfasst, gehört dazu: den Empfänger im Raum und die Verteiler selbst. Beides sind eigene Positionen und gehören in dieselbe Bestellung, denn ein Emitter ohne Verteiler ist nicht betriebsfähig. Zu den genannten Verteilerbauarten liegen in den vorliegenden Unterlagen keine eigenen Kennwerte vor.