i8
Aktiver Gehäuse-Subwoofer mit eingebauter Endstufe (8", Impact)
Ein Subwoofer, der eine eigene Endstufe mitbringt, vereinfacht jede Anlage. Es braucht keinen freien Verstärkerkanal, keine Rechnung zur Lastimpedanz und keinen zweiten Platz im Technikschrank; gebraucht werden eine Steckdose und ein Signal. Genau darauf ist diese Reihe gebaut. Drei Ausführungen stehen zur Wahl: der i8 mit 8 Zoll und 200 Watt, der i10 mit 10 Zoll und 300 Watt, der i12 mit 12 Zoll und 400 Watt. Alle drei arbeiten frontstrahlend mit einem Langhub-Tieftöner, dessen Glasfaserkonus eine Gummisicke trägt, und alle sitzen in einem ventilierten Gehäuse mit Laminar Flow Port. Die Übertragungsbereiche beginnen bei 30, 24 und 22 Hertz und reichen jeweils bis 250 Hertz. Für den Endkunden heißt das Tiefton, der sich an die Anlage anschließen lässt, die schon steht. Architekten gewinnen ein Bauteil, das sich in ein Möbel einbauen oder frei aufstellen lässt, in Hochglanz Schwarz mit schwarzem Stoffgitter. Planer und Fachhandel erhalten eine Reihe, die ohne zusätzliche Endstufe ausgelegt wird, was Rackplatz und Netzanschlüsse spart. Gedacht sind die Modelle für Wohnräume, Heimkinos und Medienräume, in denen Kinolautsprecher ein Fundament brauchen. Weil die Endstufe mitkommt, lässt sich eine bestehende Anlage ergänzen, ohne sie umzubauen. Das macht die Reihe auch für die Nachrüstung interessant, bei der kein Verstärkerkanal mehr frei ist.
Der Unterschied zu einem passiven Modell zeigt sich an drei Stellen. Erstens an der Technikstelle: Ein passiver Subwoofer belegt einen Verstärkerkanal mit Tiefpass, und bei zwei Einheiten wird die Lastrechnung schnell eng. Hier entfällt beides, weil die Endstufe im Korpus sitzt. Zweitens an der Abstimmung. Über die zugehörige App lässt sich der Klang mit sechzehn Bändern an den Raum anpassen, und das ist mehr, als ein üblicher Tiefpass hergibt. Ein Subwoofer steht selten dort, wo er akustisch am besten wirkt, sondern dort, wo Platz ist; genau diesen Unterschied gleicht die Entzerrung aus. Drittens an der Verkabelung. Die Eingänge nehmen Line- und Lautsprecherpegel an, der Anschluss ist also auch an einem Verstärker ohne eigenen Subwooferausgang möglich. Dazu kommt ein optionaler Funksender des Herstellers mit etwa neun Metern Reichweite, der die Signalleitung ersetzt. Für einen Raum, in dem keine Leitung mehr zu legen ist, entscheidet dieser Punkt über die Machbarkeit. Was bleibt, ist die Steckdose am Aufstellort, und die gehört in die Planung. Sie ist der einzige bauliche Punkt, den diese Reihe verlangt, und genau deshalb fällt er regelmäßig durch.
Der i8 ist die kompakte Ausführung. Ein 8-Zoll-Langhubtreiber arbeitet mit 200 Watt und reicht von 30 bis 250 Hertz; der Korpus misst 304,8 mal 355,6 mal 311,2 Millimeter und wiegt 18 Kilogramm. Er passt in ein Sideboard und genügt für mittelgroße Wohnräume. Der i10 liefert mit 10 Zoll und 300 Watt mehr Reserve und reicht mit 24 Hertz tiefer hinab. Er misst 355,6 mal 406,4 mal 362,0 Millimeter bei 27 Kilogramm und ist die ausgewogene Wahl für Wohnräume mit Heimkinonutzung. Der i12 ist die kräftige Ausführung: 12 Zoll, 400 Watt, 22 bis 250 Hertz, 406,4 mal 457,2 mal 412,8 Millimeter und 31,5 Kilogramm. Er gehört in große Räume und in dedizierte Heimkinos. Die Obergrenze von 250 Hertz ist bei allen gleich und liegt hoch genug, um auch mit kleinen Satelliten sauber zu trennen. Die Wahl richtet sich nach Raumgröße und Stellplatz, nicht nach der Wattzahl allein. Ein größerer Treiber bewegt mehr Luft bei weniger Hub, läuft also unangestrengter als ein kleiner am Anschlag. Wenn der Platz es zulässt, ist die nächstgrößere Ausführung deshalb oft die ruhigere Wahl.
Der Aufstellort entscheidet über das Ergebnis mehr als jedes Datenblatt. Tiefe Töne regen den Raum als Ganzes an, und die Position bestimmt, welche Raummoden verstärkt und welche ausgelassen werden. Nahe an einer Raumkante wird der Bass kräftiger, mitten in der Fläche bleibt er zurückhaltender. Leiten Sie den Ort deshalb aus dem Grundriss ab und nicht aus der Sitzposition. In sehr großen Räumen ergeben zwei Einheiten an unterschiedlichen Stellen ein gleichmäßigeres Ergebnis als eine starke Quelle. Wird ein Modell in ein Möbel gesetzt, braucht es einen freien Weg nach vorn und Platz für die Belüftung; ein geschlossenes Fach ohne Öffnung scheidet aus. Für Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG; sie begleitet Fachhandel, Installateure, Architekten und Planer bei Auswahl, Aufstellung und Abstimmung mit den übrigen Lautsprechern. Nützlich ist die Rücksprache besonders bei der Frage, ob eine oder zwei Einheiten sinnvoll sind. Halten Sie zuletzt Trennfrequenz, Pegel und die Einstellungen der Entzerrung in den Unterlagen fest. Ohne diese Notiz beginnt jeder spätere Eingriff mit einer neuen Einmessung, und die kostet mehr Zeit als das Festhalten der Werte.