Sonance · Serie

Sonance Garden Series (SGS) – Outdoor-Lautsprecher, die in der Pflanzung verschwinden

Viele leise Quellen statt zweier lauter

Im Garten fehlt jede Wand, die den Schall zurückwirft. Zwei kräftige Lautsprecher an der Hauswand müssen deshalb so laut spielen, dass hinten noch etwas ankommt, und genau das hört die Nachbarschaft. Die Garden Series dreht das um. Sie verteilt viele kleine Satelliten über die Fläche und setzt darunter einen vergrabenen Subwoofer. Jeder dieser Outdoor-Lautsprecher misst 165 Millimeter in der Länge bei 105 Millimetern Durchmesser und verschwindet damit zwischen Stauden, an Wegkanten und unter Sträuchern. Vorgesehen ist ein Satellit alle zweieinhalb bis drei Meter, dazu ein Subwoofer je vier bis fünf Satelliten. Für den Endkunden heißt das überall dieselbe angenehme Lautstärke statt eines lauten Flecks vor dem Haus. Architekten und Gartengestalter gewinnen eine Fläche, auf der nichts als Technik auftritt. Planer und Fachhandel erhalten eine Reihe, die als System ausgelegt ist: Die Satelliten übertragen von 80 Hertz bis 20 Kilohertz, der Subwoofer von 35 bis 100 Hertz, und die Trennung liegt ab Werk bei 100 Hertz. Bis zu rund 325 Quadratmeter lassen sich so abdecken, und auf sechzehn Satelliten mit zwei Subwoofern erweitern. Alles arbeitet niederohmig an einem einzigen stabilen Verstärker. Gedacht ist die Reihe für den gestalteten Privatgarten, für Hotelanlagen mit Außenbereich und für jede Fläche, auf der Technik nicht in Erscheinung treten soll.

Der Subwoofer sitzt im Boden

Der Tiefton ist im Freien das eigentliche Problem, denn ohne Begrenzung baut sich kein Bass auf. Die Reihe löst das mit einem Subwoofer, der vergraben wird. Sein Treiber hat 10 Zoll und eine Doppelschwingspule, der Konus besteht aus Polypropylen mit Santoprene-Sicke. Der Korpus aus versiegeltem Polyethylen hoher Dichte ist korrosionsfrei und misst 630 mal 381 Millimeter bei 19 Kilogramm. Nach dem Verfüllen bleibt oberirdisch allein die Haube sichtbar, die mit Rasen oder Beet abschließt. Was zu hören ist, scheint aus dem Boden aufzusteigen. Praktisch ist dabei ein Detail, das in keinem Datenblatt auffällt: Der Subwoofer nimmt an beliebiger Stelle der Lautsprecherkette beide Kanäle ab. Er muss also nicht am Anfang der Leitung liegen, sondern dort, wo er klanglich hingehört, nämlich nah an den Sitzbereichen. Je Schwingspule liegt er bei 8 Ohm nominal und verträgt 200 Watt bei 90 Dezibel. Von 35 bis 100 Hertz deckt er genau den Bereich ab, den die Satelliten unterhalb von 80 Hertz nicht mehr tragen. Beide Teile sind mit IP66 für den dauerhaften Außeneinsatz ausgelegt, Abbau im Winter ist nicht vorgesehen. Wer die Grube ohnehin aushebt, legt die zweite Zuleitung gleich mit und hält damit den Ausbau auf zwei Tieftoneinheiten offen.

Was in den Satelliten steckt

Der Satellit ist klein, aber nicht einfach gebaut. Ein eloxierter Aluminiumkonus von 3,5 Zoll mit Santoprene-Sicke arbeitet zusammen mit einer Polyurethan-Kalotte von 0,75 Zoll. Das Gehäuse besteht aus versiegeltem ABS, ist korrosionsfrei und hitzebeständig und trägt die Schutzart IP66. Ein Schwenkgelenk erlaubt die genaue Ausrichtung auf den Sitzplatz, das Gitter ist abnehmbar, und die Abstrahlung ist bewusst breit gehalten. Je Satellit liegen 87 Dezibel Wirkungsgrad an, die Belastbarkeit reicht von 50 bis 200 Watt. Bemerkenswert ist die Impedanz: 30 Ohm nominal je Satellit, im Systemverbund jedoch 8 Ohm. Genau deshalb hängen acht Satelliten an einem gewöhnlichen Verstärkerkanal, ohne dass die Last unter die zulässige Grenze fällt. Geliefert wird im Viererpack, zusammen mit acht silikongefüllten Verbindungsklemmen für die Erdverlegung. Mit 2,4 Kilogramm je Satellit lässt sich die Reihe auch nachträglich ergänzen, solange die Leitung liegt. Die Erweiterung auf sechzehn Satelliten ist vorgesehen, und das macht die Reihe für Gärten geeignet, die in Abschnitten entstehen.

Auslegung und Bezug über mediacraft

Die Auslegung beginnt im Garten und nicht am Datenblatt. Gehen Sie die Fläche ab und halten Sie fest, wo zugehört wird: am Esstisch, am Grill, auf der Liege, am Weg zum Pool. Daraus ergibt sich die Zahl der Satelliten, denn maßgeblich ist der Abstand und nicht die Quadratmeterzahl. Je verwinkelter der Garten, desto mehr Satelliten, weil Hecken, Mauern und Stufen den Schall unterbrechen. Die zweite Frage ist der Verstärker: Für ein System mit acht Satelliten und einem Subwoofer empfiehlt der Hersteller eine stabile Endstufe mit etwa 2 mal 100 bis 200 Watt. Die dritte Frage ist der Tiefbau. Leitungen und die Grube für den Subwoofer gehören vor die Bepflanzung, und Leerrohre mit Reserve ersparen später die zweite Grabung. Für Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG; sie begleitet Fachhandel, Installateure, Architekten und Planer bei Verteilung, Verstärkerauswahl und Abstimmung mit dem Gartenbau. Nützlich ist die Rücksprache besonders bei der Frage, wie viele Satelliten eine Fläche wirklich braucht. Halten Sie die Lage jeder Stelle maßlich fest, dazu Trennfrequenz und Pegel.