James Loudspeaker · Serie

EMB II Series – die verborgenen Einbausubwoofer von James Loudspeaker vom EMB8 bis zum EMB15

Verborgene Einbausubwoofer für Wand, Sockel und Möbel

Die EMB II Series umfasst die eingebauten, vollständig verborgenen Subwoofer von James Loudspeaker. Sie bringen ihren Tiefton aus Wand, Sockel, Möbel oder Trockenbau in den Raum, ohne selbst in Erscheinung zu treten. Ihr Gehäuse besteht durchgängig aus Aluminium, das nicht nur für Stabilität und geringe Resonanz sorgt, sondern die Modelle auch für anspruchsvolle und feuchte Umgebungen tauglich macht. Anders als freistehende Subwoofer werden die EMB-Modelle in eine vorbereitete Aussparung eingelassen und geben ihren Bass gerichtet an den Raum ab, sodass nach dem Einbau keinerlei Technik sichtbar bleibt. Viele Modelle setzen dabei auf eine Kombination aus aktivem Treiber und Passivmembran, die die Bassreflexöffnung ersetzt und aus vergleichsweise kompaktem Volumen tiefen, sauberen Bass gewinnt. Betrieben werden die passiven Subwoofer über einen dedizierten Subwoofer-Verstärker – herstellerseitig etwa den M1000 –, der Pegel und Trennfrequenz raumgenau festlegt. Für den Endkunden entsteht ein tragfähiges Bassfundament in einem optisch völlig freien Raum. Planern und Architekten eröffnet die verdeckte Bauform Positionen, die sichtbaren Gehäusen verschlossen bleiben.

Vier Baugrößen vom EMB8 bis zum EMB15

Die Reihe staffelt sich über vier Treibergrößen und deckt damit vom kleinen Nebenraum bis zum ausgewachsenen Heimkino jeden Bedarf ab. Der EMB8 ist das kompakteste Modell und passt mit seinem würfelförmigen Gehäuse selbst in schmale Sockel, flache Bänke und kleine Möbelkorpusse. Als einziges Modell der Serie besitzt er eine unkomplizierte 8-Ohm-Auslegung und verbindet einen aktiven 6,5-Zoll-Treiber mit einer 8-Zoll-Passivmembran. Der EMB10 rückt eine Stufe höher, der EMB12 übernimmt die kräftige Mittelklasse für hochwertige Medienzimmer, und der EMB15 stellt als Fünfzehnzöller das Fundament für die größten Räume bereit. Mit wachsender Membranfläche steigen Tiefgang, Pegel und der nötige Einbauhohlraum. Über die Baugröße hinaus dient die Serie als Ergänzung untereinander: Der kompakte EMB8 versorgt kleine Zonen und Multiroom-Bereiche, während die kräftigeren Modelle den Hauptraum tragen. Der Endkunde erhält das zur Raumgröße passende Fundament, und das ganz ohne sichtbare Technik. Fachplaner staffeln Treibergröße und Modell nach Fläche, Pegelbedarf und verfügbarem Einbauraum. So bekommt vom kleinsten Nebenraum bis zum großen Kino jede Zone ihren verborgenen Subwoofer.

Down-Firing oder Bandpass – zwei Abstrahlvarianten

Das eigentliche Ordnungsprinzip der EMB II Series liegt in der Abstrahlrichtung, die jedes Modell in zwei Ausführungen anbietet. Die DF-Variante steht für Down-Firing: Treiber und Passivmembran geben den Schall nach unten in den Raum ab, was den Einbau in flache Sockel und schmale Bänke erleichtert. Und der Bass verteilt sich gleichmäßig, ohne eine Richtung hervorzuheben. Die BP-Variante dagegen ist ein Bandpass, der seinen Bass über eine nach vorn weisende Öffnung – den Acoustic Energy Director – gerichtet an eine bestimmte Stelle im Raum abgibt. Im geschlossenen vorderen Gehäuseteil baut sich Druck auf, der über diese Öffnung austritt. Das steigert den Wirkungsgrad im Arbeitsbereich und macht die Abstrahlrichtung planbar. Weil die Bandpass-Konstruktion ein längeres Volumen benötigt, fallen die BP-Gehäuse tiefer aus und verlangen entsprechend Einbautiefe, während die Down-Firing-Modelle mit einem kleineren Hohlraum auskommen. Für den Endkunden bedeutet das entweder gleichmäßig verteilten Bass von oben oder gezielt an die Sitzposition geführten Tiefton. Fachplaner wählen die Variante nach Einbauort und gewünschter Bassführung.

Variantenwahl, Abstimmung und Bezug über mediacraft

In der Praxis richtet sich die Auswahl nach Raumgröße, Einbauort und Abstrahlung. Der kompakte EMB8 für enge Nebenzonen, die kräftigeren Modelle für Haupträume und Kinos. Dazu die Entscheidung zwischen dem platzsparenden Down-Firing und dem gerichteten Bandpass mit seinem tieferen Gehäuse. Der Acoustic Energy Director muss bei den BP-Modellen zum Hörbereich zeigen, während die DF-Modelle genügend Raum zur Abstrahlung nach unten behalten müssen. Angetrieben werden alle Subwoofer passiv über eine dedizierte Basssendstufe wie den M1000, deren Trennfrequenz und Pegel man auf die übrigen Lautsprecher einstellt. Für Deutschland und Österreich liegt der Vertrieb der EMB II Series bei der mediacraft AG, dem offiziellen Partner von James by Sonance. mediacraft ist Vertriebspartner und nicht Hersteller: Die Subwoofer entstehen bei James Loudspeaker, während mediacraft im DACH-Raum ausschließlich Vertrieb und Beratung leistet. Händler, Errichter, Architekten und Fachplaner erhalten dort Unterstützung bei der Wahl von Baugröße und Abstrahlvariante, der Einbautiefe, der Ausrichtung des Schallaustritts und der Verstärkerauslegung. Von der ersten groben Planung bis zur abschließenden Messung ist die Begleitung sachkundig und schnell zur Hand. So entsteht kräftiger, gezielt geführter Bass ganz ohne sichtbare Technik.