IPORT · Serie

IPORT CONNECT PRO: Hülle, Station und Stromversorgung

Ein System aus drei Teilen

Diese Reihe ist kein einzelnes Zubehör, sondern ein System, und das Verständnis dieser Aufteilung erspart die meisten Fehlbestellungen. Teil eins ist die Hülle für das iPad, beim Hersteller Case genannt. Sie trägt auf der Rückseite Kontaktflächen mit zwei Schnittstellen, eine für die Station und eine für ein Dock, und über diese laufen Laden, USB und Netzwerkdaten. Teil zwei ist die Station: eine Wandstation mit kräftiger Magnethalterung oder eine Tischstation mit Ladekontakten, die in die Hülle greifen. Teil drei ist die Stromversorgung, und dafür gibt es zwei Wege. Entweder das beiliegende Netzteil mit 9 bis 24 Volt Gleichspannung, oder eine Versorgung über das Netzwerkkabel nach PoE+. Im Bereich der iPad-Halterungen ist das der Unterschied zu einer einfachen Wandschale: Das iPad lädt im Betrieb und bleibt dauerhaft an seinem Platz. Für den Endkunden heißt das ein Bedienteil, das immer geladen ist. Planer und Architekten betrifft vor allem die Dose: Die Wandstation sitzt in einer gewöhnlichen Universaldose, und damit entfällt jede Aussparung. Der Fachhandel verkauft hier kein Einzelteil, sondern drei bis vier Positionen, die nur zusammen funktionieren. Damit ist die Reihe weniger ein Zubehör als ein kleines Gewerk. Die Teile sind nur gemeinsam zu bestellen.

Wandstation und Tischstation

Die Wandstation misst 126,24 mal 126,24 mal 19,81 Millimeter und wird in eine Universaldose der Formate US1G, EURO1G oder UK1G eingebaut. Sie hält das iPad magnetisch und nimmt es im Hoch- und im Querformat auf. Den Strom bekommt sie über 9 bis 24 Volt Gleichspannung; ein Netzteil mit 24 Volt und 1,67 Ampere liegt bei. Nach Herstellerangabe entspricht ihr Lochbild dem der LAUNCH WallStation, was einen Wechsel ohne neue Bohrungen erlaubt. Die Tischstation ist deutlich massiver: 88,39 mal 148,59 mal 178,05 Millimeter bei 2,15 Kilogramm. Sie lädt über Kontakte, die in die Hülle greifen, und nimmt das iPad ebenfalls hoch oder quer auf. Dazu kommen zwei Schlösser, ein Case Lock und ein Base Lock; das passende Werkzeug liegt bei. Beide Stationen gibt es in Schwarz und in Weiß mit texturierter Oberfläche. Beide lassen sich mit dem Netzwerk-Adapter nachrüsten. Beide Stationen brauchen 9 bis 24 Volt Gleichspannung bei 1,67 Ampere, und beide lassen sich nach Herstellerangabe auf eine Versorgung über das Netzwerkkabel umstellen. Der zulässige Temperaturbereich liegt bei 0 bis 35 Grad Celsius und 5 bis 95 Prozent Luftfeuchte. Beide Stationen gibt es in Schwarz und in Weiß.

Zwei Adapter, ein Unterschied

Hier liegt die Angabe, an der Bestellungen scheitern. Es gibt zwei PoE+-Adapter für den Einbau in eine Unterputzdose, und sie sind äußerlich gleich. Beide messen 51,31 mal 51,31 mal 33,02 Millimeter und wiegen 0,05 Kilogramm. Beide nehmen 55 Volt Gleichspannung über RJ45 auf und geben 5,3 beziehungsweise 9 Volt bei 3 Ampere über eine Molex-Buchse ab. Der Unterschied steht nur im Namen: Der eine leitet Netzwerkdaten mit durch und bindet das iPad mit 10/100 über ein einzelnes Cat-5- oder Cat-6-Kabel an, der andere nicht. Im Datenblatt führt der Hersteller ihn als Non Network PoE+ Adapter. Wer also eine kabelgebundene Netzwerkanbindung will, braucht den Netzwerk-Adapter; wer nur laden will, genügt der andere. Der Switch muss dafür 50 bis 57 Volt Gleichspannung und 30 Watt je Anschluss liefern. Den Strom liefert entweder ein Switch nach IEEE 802.3at oder ein Einspeisegerät des Herstellers, das zwischen Switch und Leitung gesetzt wird und die Daten mit durchleitet. Dieses Gerät nimmt 110 bis 240 Volt Wechselspannung auf und gibt 55 Volt bei maximal 30 Watt ab. Prüfen Sie das vor der Bestellung und nicht danach.

Hülle je iPad-Modell und Bezug

Die Hülle ist modellgebunden gefertigt, und das ist die zweite Stelle, an der genau hingesehen werden muss. Der Hersteller nennt Ausführungen unter anderem für das iPad mini A17 Pro und für das iPad mit 10,2 Zoll der achten und neunten Generation. Dazu kommen das iPad der zehnten Generation, darunter eine fürs Docking optimierte Variante, und das iPad Air mit 11 und 13 Zoll in der M2-Ausführung. Diese Liste ist ausdrücklich nicht abschließend; prüfen Sie das konkrete Modell, statt von einer Baureihe zu schließen. Die Hülle schützt nach Herstellerangabe bis zu einem Fall aus 2 Metern, lässt alle Tasten, Lautsprecher, Kameras und Mikrofone frei und hat eine symmetrische Frontblende. Es gibt sie in Schwarz mit Soft-Touch, in glänzendem Weiß und in einer texturierten, antimikrobiellen Ausführung. Für Deutschland und Österreich erfolgt der Bezug über die mediacraft AG. Die Liste der Hüllen wird laufend ergänzt, und deshalb gehört das genaue Modell samt Generation in jede Bestellung. Die Bildschirmgröße allein genügt nicht, weil mehrere Generationen dieselbe Diagonale haben. Halten Sie je Bedienort fest, welches Gerät, welche Hülle und welcher Adapter verbaut sind. An der fertigen Wand ist diese Zuordnung nicht mehr ablesbar.