4125 DSP
4-Kanal Installationsverstärker mit DSP, hybride Lo-Z/Hi-Z-Leistungsverteilung, Integra Professional Amplifier Serie
Diese Reihe besteht aus vier Installationsverstärkern mit vier oder acht Kanälen und zwei Leistungsstufen. Was sie von vergleichbaren Geräten unterscheidet, steht nicht in der Leistungsangabe: Der Hersteller legt ab Werk Lautsprecherpresets für Klipsch-Modelle hinein. Der Verstärker kennt also die Lautsprecher, die an ihm hängen, und bringt Trennfrequenz, Entzerrung und Begrenzung dafür schon mit. Für eine Installation heißt das weniger Einstellarbeit und ein vorhersehbares Ergebnis, und zwar auch dann, wenn niemand mit Messtechnik anreist. Eingerichtet wird über eine Oberfläche im Browser, erreichbar über das Netzwerk oder über einen eingebauten WLAN-Zugang mit 2,4 Gigahertz. Für die tägliche Bedienung nennt der Hersteller einen Zonencontroller als Zubehör. Alle vier Modelle arbeiten an 4 und 8 Ohm sowie an 70 und 100 Volt. Der Übertragungsbereich reicht von 20 Hertz bis 20 Kilohertz, bei den beiden kleineren mit null bis minus 0,8 Dezibel, bei den beiden größeren mit null bis minus 0,5 Dezibel. Im Sortiment stehen alle vier bei den DSP/EQ-Verstärkern und bei den Mehrkanal-Verstärkern; weil jeder Ausgang auch an 70 oder 100 Volt arbeitet, sind sie zugleich Commercial-Verstärker 70V/100V. Damit deckt eine Reihe drei Bereiche des Sortiments ab. Das vereinfacht die Auswahl erheblich.
4-Kanal Installationsverstärker mit DSP, hybride Lo-Z/Hi-Z-Leistungsverteilung, Integra Professional Amplifier Serie
4-Kanal Installationsverstärker mit DSP und Brückenbetrieb, hybride Lo-Z/Hi-Z-Leistungsverteilung, Integra Professional Amplifier Serie
8-Kanal Installationsverstärker mit DSP, hybride Lo-Z/Hi-Z-Leistungsverteilung, Integra Professional Amplifier Serie
8-Kanal Installationsverstärker mit DSP und Brückenbetrieb, hybride Lo-Z/Hi-Z-Leistungsverteilung, Integra Professional Amplifier Serie
Der Hersteller nennt die Leistungsverteilung hybrid, und das beschreibt es gut: Jedes Modell arbeitet in beiden Betriebsarten, und beim Wechsel halbiert sich die Zahl der Ausgänge bei doppelter Leistung. Das kleinste Modell liefert viermal 125 Watt an 4 oder 8 Ohm, an 70 oder 100 Volt zweimal 250 Watt. Das achtkanalige Gegenstück liefert achtmal 125 Watt und an 70 oder 100 Volt viermal 250 Watt. Die beiden starken Modelle gehen weiter: viermal 500 Watt an 4 Ohm oder viermal 250 Watt an 8 Ohm beim vierkanaligen, achtmal 500 beziehungsweise achtmal 250 Watt beim achtkanaligen. Beide lassen sich brücken und liefern dann zweimal beziehungsweise viermal 1.000 Watt, und denselben Wert nennt der Hersteller auch für 70 und 100 Volt im Brückenbetrieb. Damit deckt ein Gerät eine Wohnfläche und eine Außen- oder Gewerbefläche gleichzeitig ab. Festgelegt wird die Betriebsart je Ausgang. Prüfen Sie vor der Festlegung, ob der vorgesehene Lautsprecher die gebrückte Leistung verträgt, denn 1.000 Watt an einem Ausgang sind schnell eingestellt. Diese Frage gehört an den Lautsprecher und nicht an den Verstärker. Halten Sie das Ergebnis je Ausgang fest.
Eine Angabe gehört vor jede Planung, weil sie in der Modellbezeichnung nicht steht: Alle vier Modelle haben vier unsymmetrische Cinch-Eingänge, auch die achtkanaligen. Dazu kommt ein digitaler Koaxialeingang mit 24 Bit und 48 Kilohertz sowie ein Koaxialausgang zum Durchschleifen. Acht Ausgänge bei vier Eingängen heißt, dass mehrere Zonen dieselbe Quelle bekommen oder dass Quellen über die Matrix im DSP verteilt werden; acht völlig getrennte Quellen sind nicht möglich. Prüfen Sie deshalb zuerst, wie viele verschiedene Zuspieler es geben soll, und danach die Zahl der Zonen. Die Eingänge erkennen ein anliegendes Signal automatisch, was ein Einschalten über eine zusätzliche Steuerung erspart. Lautsprecher werden über Phoenix-Klemmen angeschlossen, nicht über Schraubklemmen oder Bananenbuchsen; passende Stecker gehören deshalb in die Materialliste. Rack-Montagewinkel liegen bei allen vier Modellen bei. Prüfen Sie außerdem die Zahl der Quellen gegen die Zahl der Zonen, bevor ein Modell feststeht. Vier Quellen sind die Grenze, und die gilt für alle vier Modelle; mehr lässt sich nur mit einem zweiten Gerät erreichen. Zählen Sie die Quellen vor den Zonen.
Alle vier Modelle haben ein Universal-Netzteil für 100 bis 240 Volt bei 50 oder 60 Hertz, mit Leistungsfaktorkorrektur, und ziehen im Standby unter 0,5 Watt. Im Betrieb unterscheiden sie sich stark. Genannt sind 150 Watt beim kleinsten und 300 Watt beim achtkanaligen mit 125 Watt je Ausgang. Dazu 700 Watt beim vierkanaligen mit 500 Watt und 1.400 Watt beim größten. Diese Werte bestimmen den Stromkreis und die Lüftung im Schrank, und beim größten Modell ist ein Platz an einer Steckdosenleiste nicht mehr ausreichend. Dazu die Baugrößen: Das kleinste belegt eine Höheneinheit auf halber Rack-Breite mit 220 mal 44,5 mal 320 Millimetern, das achtkanalige mit 125 Watt eine Höheneinheit in voller Breite. Die beiden starken Modelle belegen zwei Höheneinheiten mit 320 beziehungsweise 414 Millimetern Tiefe. Die Gewichte reichen von 2,8 bis 11,6 Kilogramm. Geliefert wird in Deutschland und Österreich durch die mediacraft AG. Halten Sie je Anlage fest, welches Preset je Ausgang gewählt wurde. Nach einem Wechsel der Lautsprecher ist das die erste Angabe, die gebraucht wird, und sie steht in keinem Plan. Ein Blatt je Gerät reicht als Nachweis. Legen Sie es zu den Unterlagen der Anlage.