DRX 2.4
7.2-Kanal Netzwerk-AV-Receiver mit Dolby Atmos und DTS:X, Integra DRX Serie
Diese Reihe deckt mit fünf Modellen alles ab, was in einem Wohnhaus an Verstärkung und Verarbeitung gebraucht wird. Vier davon sind Netzwerk-AV-Receiver der DRX-Baureihe und reichen von sieben bis elf Endstufen, das fünfte ist ein Stereo-Receiver der DTM-Baureihe. Alle verarbeiten die üblichen Formate: Dolby Atmos und DTS:X bei den vier Heimkino-Modellen, dazu Dolby Surround und DTS Neural:X zum Hochrechnen vorhandener Tonspuren und eine Höhenvirtualisierung. Für Bild geben alle vier 8K bei 60 Bildern und 4K bei 120 Bildern durch, mit HDR10+, Dolby Vision und HLG. Das Besondere dieser Reihe liegt aber nicht in der Formatliste, sondern in der Ausrichtung: Netzwerkanschluss, Triggerausgänge und bei einem Modell eine serielle Schnittstelle gehören zur Ausstattung, nicht zum Zubehör. Für den Endkunden heißt das ein Gerät, das sich bedienen lässt. Planer und Fachhandel bekommen eine Reihe mit klarer Stufung und einer einheitlichen Einbindung. Im Sortiment stehen die vier Heimkino-Modelle im Bereich AV-Receiver und AV-Prozessoren und zugleich bei den DSP/EQ-Verstärkern, das fünfte bei den Stereo-Verstärkern. Damit deckt eine Reihe drei Bereiche ab, und die Bedienung bleibt dieselbe. Das ist für ein Wohnhaus der kürzeste Weg zu einer Anlage, die sich erweitern lässt.
7.2-Kanal Netzwerk-AV-Receiver mit Dolby Atmos und DTS:X, Integra DRX Serie
9.2-Kanal Netzwerk-AV-Receiver mit Dolby Atmos und DTS:X, Integra DRX Serie
9.2-Kanal Netzwerk-AV-Receiver mit Dolby Atmos, DTS:X und Dirac Live, Integra DRX Serie
11.4-Kanal Netzwerk-AV-Receiver mit Dolby Atmos, DTS:X und Dirac Live, Integra DRX Serie
Stereo-Netzwerk-Receiver, Integra DTM Serie
Die Leistungsangaben folgen der üblichen Messvorschrift: 8 Ohm, 20 Hertz bis 20 Kilohertz, 0,08 Prozent Klirr, zwei Kanäle ausgesteuert, nach FTC. Das kleinste Modell liefert 80 Watt je Kanal bei 7.2 Kanälen, das zweite 100 Watt bei 9.2. Das dritte bietet 120 Watt bei 9.2, das größte elf mal 150 Watt bei 11.4. Die drei kleineren arbeiten an Lasten von 4 bis 16 Ohm; beim größten ist 8 Ohm die Bezugsimpedanz der Leistungsangabe. Der Stereo-Receiver liefert zweimal 110 Watt an 8 Ohm. Beim Übertragungsbereich nennt der Hersteller für die Receiver 10 Hertz bis 100 Kilohertz im Direct Mode. Für das Stereo-Modell gibt er 5 Hertz bis 100 Kilohertz an, jeweils mit plus 1 und minus 3 Dezibel. Für die Lautsprecherwahl zählt die Zahl der Endstufen genauso wie die Watt-Angabe, und beide gehören zusammen betrachtet. Für die Auslegung gilt eine Einschränkung, die aus der Messvorschrift folgt: Sie beschreibt zwei ausgesteuerte Kanäle und nicht alle gleichzeitig. Bei einer großen Anordnung ist die Reserve je Kanal deshalb geringer, als die Zahl vermuten lässt. Halten Sie beides zusammen fest, Kanalzahl und Watt je Kanal.
Alle vier Receiver bringen eine automatische Einmessung per Mikrofon mit. Ab dem dritten Modell kommt Dirac Live hinzu, eine Raumkorrektur, die nach Herstellerangabe im Frequenz- und im Zeitbereich arbeitet. Beim größten Modell nennt der Hersteller eine Breitbandkalibrierung und führt Dirac Live Bass Control als optionales Update auf; das ist also nicht von Anfang an enthalten. Diese Unterscheidung ist der eigentliche Grund für die Stufung innerhalb der Reihe, denn in einem schwierigen Raum bringt eine Raumkorrektur mehr als zwanzig Watt zusätzlich. Dazu kommt beim größten Modell eine andere Bauweise: Der Hersteller nennt ein symmetrisches Class-AB-Verstärkerdesign, Wandler von ESS Sabre und symmetrische XLR-Anschlüsse. Es hat vier Subwoofer-Ausgänge, von denen zwei unabhängig angesteuert werden. Damit lässt sich ein Raum mit mehreren Tieftonquellen getrennt einstellen. Für die Auswahl heißt das eine einfache Regel: In einem akustisch schwierigen Raum lohnt das Modell mit Raumkorrektur mehr als das mit mehr Watt. In einem gut gebauten Raum ist es umgekehrt. Beides lässt sich vorher hören, und die Einmessung sollte man sich zeigen lassen. Lassen Sie sich die Zielkurve erklären, bevor eingemessen wird.
Zwei Angaben stehen hier ausdrücklich als Herstellerangaben. Die erste betrifft das dritte Modell: Es hat elf Vorverstärkerausgänge und verarbeitet Anordnungen bis 7.2.4, gibt selbst aber 5.2.4 oder 7.2.2 wieder. Laut Fußnote des Herstellers setzt eine Anordnung mit 7.2.4 eine zusätzliche Stereo-Endstufe voraus. Wer also vier Höhenlautsprecher und sieben Lautsprecher in der Ebene plant, braucht ein weiteres Gerät, und das gehört in die Kalkulation. Die zweite betrifft das zweite Modell, bei dem der Hersteller eine Vorbereitung für IMAX Enhanced nennt sowie Chromecast, AirPlay 2, DTS Play-Fi und eine Prüfung durch Roon. Zonen gibt es bei allen Receivern: Zone 2 beim kleinsten, Zone 2 und Zone 3 beim zweiten, und beim dritten nennt der Hersteller eine Zonenumschaltung ohne neue Verkabelung. Die mediacraft AG führt diese Reihe für Deutschland und Österreich. Halten Sie je Anlage fest, welches Modell verbaut ist, welche Lautsprecher daran hängen und mit welchem Verfahren eingemessen wurde. Diese drei Angaben braucht jeder, der die Anlage später erweitert. Eine Seite im Anlagenordner genügt. Notieren Sie auch, ob eine zusätzliche Endstufe im Projekt steht.