Future Automation · Serie

Swivel Lift Series – Display-Lifte mit Drehgelenk von Future Automation

Bildschirme heben und drehen

Die Swivel Lift Series von Future Automation fasst jene Display-Lifte zusammen, die einen Bildschirm nicht nur aus einem Möbel heben, sondern ihn zugleich drehen und so auf mehrere Sitzbereiche ausrichten. Gemeinsam ist den Modellen das Drehgelenk, das aus einem starr montierten Fernseher ein bewegliches Gerät macht: Ein einziges Display bedient damit Wohn- und Essbereich, Bett und Sitzecke oder wechselnde Tischordnungen. Statt das Panel fest auf eine Blickachse festzulegen, gibt die Reihe ihm mehrere gespeicherte Positionen, die sich auf Knopfdruck abrufen lassen. Drei sehr unterschiedliche Charaktere bilden die Serie. Der PLS verbirgt Panels von 32 bis 60 Zoll hinter einem „Drop and Roll"-Deckel und dreht sie vollautomatisch um 180 Grad in bis zu sechs Ansichten. Der MLS tritt als Heavy-Duty-Variante für große und schwere Displays bis 75 Zoll an, samt Zahnstangenführung und Marine-Freigabe. Der LSH-S schließlich ist für den freien Stand im Raum gedacht, bei dem die Rückseite sichtbar bleibt, und deckt Großformate von 75 bis 90 Zoll ab. So spannt die Serie einen Bogen vom kompakten Verdecklift über die belastbare Sonderlösung bis zum großformatigen, freistehenden Schwenker.

PLS, MLS und LSH-S im Vergleich

Die drei Modelle beantworten jeweils eine andere Ausgangslage. Der PLS ist der klassische Verdecklift: Sein Fall- und Rollklappensystem senkt sich ab und rollt hinter das Panel, sodass die Öffnung im Ruhezustand geschlossen bleibt. Das bidirektionale Drehsystem speichert bis zu sechs Blickpositionen und wird per Infrarot, RS232 oder Kontaktschließung angesteuert. Wo Panels besonders groß oder schwer sind oder zusätzlich Subwoofer und Kamera tragen, übernimmt der MLS: Sein Heavy-Duty-Hub mit positiv angetriebener Zahnstange und kräftigem Vollschwenk läuft auch unter hoher Last ruhig und ist zudem für Yacht- und Marine-Interieurs ausgelegt. Der LSH-S wiederum verzichtet auf ein deckendes Gehäuse und gibt die Rückseite bewusst frei. Damit baut der Schreiner eine eigene Einfassung, setzt einen Schwimmdeckel oder wählt ein motorisiertes Drop-and-Slide-Panel. Ideal für Raumteiler und offene Möbel mit sehr großen Bildschirmen. Alle drei teilen den bis 180 Grad reichenden Schwenk und das integrierte Kabelmanagement, unterscheiden sich aber in Format, Verdeckung und Tragkraft. Vom verborgenen Standardlift über die robuste Sonderlösung bis zum freistehenden Großformat ist damit jede Grundsituation abgedeckt. So findet sich für jede Einbaulage das passende Modell der Reihe.

Das richtige Modell wählen

Die Auswahl folgt vor allem drei Fragen: Wie groß und schwer ist das Display, ist seine Rückseite sichtbar, und soll die Öffnung verdeckt werden? Für verborgene Installationen mittlerer Formate mit vollautomatischem Deckel und mehreren Ansichten ist der PLS die naheliegende Wahl. Geht es um sehr große, schwere Panels, um Zusatzlasten wie Lautsprecher oder Kamera oder um robuste Umgebungen wie an Bord von Yachten, führt der Weg zum MLS mit seiner Zahnstangenmechanik. Steht der Bildschirm frei im Raum und darf die Rückseite gestaltet werden, spielt der LSH-S seine Stärken aus und bietet dafür gleich drei Deckelvarianten. Weil alle drei das Drehgelenk teilen, bleibt die grundlegende Idee – heben und ausrichten in einem – über die ganze Serie erhalten, während Tragkraft und Verdeckung mit der Aufgabe wachsen. Neben Format und Gewicht lohnt es, früh die Steuerungswelt zu klären, denn RS232, Kontaktschließung und Infrarot binden die Lifte in Anlagen von Crestron, AMX oder Lutron ein. Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel können so anhand von Größe, Gewicht, Einbausituation und Steuerung gezielt entscheiden. So führt die Serie von der Anforderung schlüssig zum passenden Lift. Die Wahl der Deckelvariante gehört dabei früh geklärt, weil sie unmittelbar bestimmt, wie die Öffnung im Möbel ausfällt.

Wege der Beschaffung

Die Swivel Lift Series entsteht bei Future Automation in Großbritannien; als Distributor für Deutschland und Österreich tritt die mediacraft AG auf. Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden erhalten dort Beratung zur Modellwahl zwischen PLS, MLS und LSH-S, zur Panel- und Lastauslegung, zur Deckel- und Einfassungsvariante sowie zur Anbindung an vorhandene Steuerungstechnik. Weil jeder Lift auf die reale Bildschirmgröße gefertigt wird, zahlt sich die frühe Abstimmung von Möbelentwurf, Einbaumaß und Mechanik aus – gerade bei sichtbarer Rückseite oder erhöhter Traglast. mediacraft übernimmt dabei allein die Distribution im deutschsprachigen Raum, während die Herstellung bei Future Automation verbleibt. Von der ersten Einplanung im Grundriss bis zur programmierten Anlage bleibt ein sachkundiger Ansprechpartner nah erreichbar, der auch bei Steuerung und Deckelwahl weiterhilft. Damit wird die Swivel Lift Series zur planbaren Grundlage für schwenkbare Bildschirmlösungen im gehobenen Wohn- und Objektbereich.