Future Automation · Serie

Picture Split Series – zwei synchrone Bildflächen statt vertikalem Hub

Wenn die Höhe für einen Lift fehlt

Die Picture Split Series von Future Automation ist die Antwort auf Einbausituationen, in denen ein klassischer Picture Lift an der knappen Höhe scheitert. Statt eine Fläche nach oben oder unten zu ziehen, teilt sie das Bild: Zwei Tafeln fahren waagerecht auseinander und geben einen dahinter vertieft eingebauten Bildschirm frei, ehe sie wieder zu einem geschlossenen Motiv zusammenrücken. Eingebaute Motoren bewegen die Flächen zügig und leise, eine intelligente Elektronik hält ihren Lauf permanent im Gleichtakt, und eine ausgeklügelte Steuerung verhindert das Einklemmen der Finger zwischen den Tafeln. Vier Baugrößen – PIC-SPLIT1 bis PIC-SPLIT4 – decken seitliche Auszüge von 1.150 mm bis 1.800 mm ab und tragen jeweils bis zu 15 Kilogramm je Tafel. Für Endkunden bleibt die Technik hinter einem Wandbild verborgen, das sich zur Seite öffnet wie ein Vorhang. Für Planer und Architekten entsteht eine flachbauende Alternative zum Hub, die nur seitlichen Freiraum braucht. Weil kein großer vertikaler Raum eingeplant werden muss, eröffnet die Reihe Positionen, die für einen klassischen Lift von vornherein ausscheiden. So löst die Reihe das Höhenproblem durch eine geteilte, horizontale Bewegung.

Vier Auszugsweiten von 1.150 bis 1.800 mm

Die vier Modelle unterscheiden sich vor allem im seitlichen Weg und damit in der Breite, die sich freilegen lässt. Der PIC-SPLIT1 öffnet bis 1.150 mm und passt zu kompakteren Screens, der PIC-SPLIT2 erweitert auf 1.400 mm. Der PIC-SPLIT3 erreicht 1.650 mm für große Displays, und der PIC-SPLIT4 bietet mit 1.800 mm den größten Auszug der Reihe für die breitesten Formate. Alle vier nehmen bis zu 15 Kilogramm je Bildfläche auf und arbeiten mit demselben synchronisierten Doppelantrieb. Damit richtet sich die Auswahl nach der Breite des zu verbergenden Bildschirms und des Motivs. Endkunden wählen nach gewünschtem Bildformat, Planer nach der freizulegenden Breite und dem verfügbaren seitlichen Raum. Der Fachhandel erhält ein abgestuftes Sortiment mit klarem Ordnungsprinzip, das die Zuordnung erleichtert. Weil alle vier auf demselben Antrieb beruhen, unterscheiden sie sich in Steuerung und Sicherheit nicht, sondern allein im Weg und in der freizulegenden Breite. Auf Wunsch liefert der Canvas-Druckservice des Herstellers die beiden bespannten Tafeln, sodass sie im geschlossenen Zustand ein durchgehendes Motiv ergeben. So findet sich für jede Breite die passende Split-Größe.

Synchronantrieb, Sicherheit und flache Bauweise

Gemeinsam ist allen Modellen der geteilte Aufbau aus zwei motorisierten Bildflächen, deren Bewegung eine intelligente Steuerung dauerhaft aufeinander abstimmt, damit sich das Motiv ohne Versatz öffnet und schließt. Weil die Tafeln seitlich statt vertikal fahren, beanspruchen sie keinen Raum über dem Bild und erlauben eine flache Einbauhöhe bei nur 50 Millimeter Wandtiefe. Der Antrieb erreicht bis zu 120 Millimeter pro Sekunde und läuft mit einer gerampten Anfahr- und Bremskurve, während vibrationsentkoppelte Bauteile den Betrieb bei rund 47 Dezibel halten. Angesteuert wird über RS232, Kontaktschließung und Infrarot, RF auf Anfrage; die Endlagen lassen sich justieren und die Oberfläche ist serienmäßig Schwarz RAL 9005 mit optionalen Sonderfarben. Betrieben werden die Systeme mit 240 oder 110 Volt und ausschließlich in trockenen Innenräumen. Nischenbreite und seitlicher Freiraum sind auf den jeweiligen Weg abzustimmen. Die aufliegende Montage hält die baulichen Eingriffe gering und gelingt auch an bereits bestehenden Wänden, während die einstellbaren Endlagen den Öffnungsweg auf die Bildschirmbreite begrenzen. So verbindet die Reihe kontrollierte, gesicherte Mechanik mit einem höhenschonenden Einbau.

Bezug und Abstimmung

Für Deutschland und Österreich ist die mediacraft AG der offizielle Vertriebspartner der gesamten Picture Split Series. Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden erhalten dort Beratung zur Wahl der passenden Auszugsweite, zur Motivgestaltung und zur baulichen Vorbereitung. Entwickelt und in Handarbeit gebaut wird die Reihe von Future Automation im Vereinigten Königreich, mediacraft steht allein für die Distribution und tritt nie als Produzent auf. Weil sich Tafelbreite, Gewicht und seitlicher Freiraum aufeinander abstimmen müssen, empfiehlt sich die frühe Einbindung in die Planung. So findet die Serie überall dort ihren Platz, wo die Höhe für einen Lift fehlt und breite Öffnungen verschlossen werden sollen – vom flachen Wohnzimmeraufbau bis ins anspruchsvolle Objekt. Wer schon eine Mediensteuerung nutzt, ruft die geteilte Front gemeinsam mit weiteren Szenen ab. So bleibt der Aufwand über das gesamte Projekt kalkulierbar, da jedes System mit fest definierten Belastungs- und Weggrenzen ausgeliefert wird. So genügt ein Signal, damit sich das Bild teilt und den verborgenen Screen zeigt – und sich danach wieder schließt. Der seitliche Freiraum gehört in die Rohbauplanung.