PIC-SIDE1 Picture Sliding Panel
Motorisiertes Picture Sliding Panel, horizontal verschiebbar (Picture Sliding Series)
Die Picture Sliding Series von Future Automation setzt auf ein horizontal bewegliches Prinzip: Eine einzelne, geschlossene Bildfläche gleitet seitlich und verbirgt dahinter zum Beispiel einen Flachbildfernseher oder einen Technikschrank. Anders als ein Lift, der eine Fläche hebt, oder ein Split, der das Bild teilt, verschiebt sich hier ein Panel nach links oder rechts. Es gibt die Öffnung frei, und danach gleitet es zurück und zeigt wieder das Motiv. Das macht die Reihe überall dort stark, wo nach oben zu wenig Platz für einen vertikalen Hub bleibt. Angetrieben werden die Flächen mit rund 120 Millimeter pro Sekunde und mit einer gerampten Anfahr- und Bremskurve, sodass sie bei etwa 47 Dezibel leise laufen. Drei Baugrößen – PIC-SIDE1, PIC-SIDE2 und PIC-SIDE3 – decken seitliche Wege von 1.184 mm bis 1.690 mm ab und tragen jeweils bis zu 10 Kilogramm. Endkunden erhalten ein Wandbild, das Fernseher oder Technik freigibt; Planer und Architekten eine flachbauende, seitlich öffnende Lösung. Weil kein Raum über dem Bild benötigt wird, eignet sich das Prinzip auch für niedrige Wandzonen über einem Sideboard oder unter abgehängten Decken. Der Bereich unterhalb des Bildes bleibt dabei frei. So verbirgt die Reihe Technik durch reines Gleiten.
Motorisiertes Picture Sliding Panel, horizontal verschiebbar (Picture Sliding Series)
Motorisiertes Picture Sliding Panel, horizontal verschiebbar (Picture Sliding Series)
Motorisiertes Picture Sliding Panel, horizontal verschiebbar (Picture Sliding Series)
Die drei Modelle unterscheiden sich im seitlichen Weg und damit in der Breite der Öffnung, die sich freilegen lässt. Der PIC-SIDE1 verschiebt das Bild um bis zu 1.184 mm und eignet sich für kompaktere Einbauten. Der PIC-SIDE2 erweitert auf 1.435 mm für breitere Öffnungen. Und der PIC-SIDE3 bietet mit 1.690 mm den größten Weg der Reihe für große Displays oder breite Geräteschränke. Alle drei nehmen bis zu 10 Kilogramm auf und arbeiten mit einer einzelnen, horizontal gleitenden Fläche. Weil sich hinter dem Bild neben einem Bildschirm auch Gerätetechnik verbergen lässt, deckt die Reihe mehr als reine Fernsehanwendungen ab. Endkunden wählen nach Breite des Einbaus, Planer nach freizulegender Öffnung und verfügbarem seitlichem Raum. Der Fachhandel erhält ein klar gestuftes Sortiment, das die Zuordnung erleichtert. Für ein stimmiges Motiv liefert der Canvas-Service des Herstellers die passend bespannte Frontfläche. Weil alle drei Größen auf demselben gleitenden Prinzip beruhen, unterscheiden sie sich allein im Weg und in der Breite der freizulegenden Öffnung. So findet sich für jede Öffnungsbreite die geeignete Baugröße.
Allen Modellen gemeinsam ist die waagerechte Bewegung einer einzelnen Fläche, die den dahinterliegenden Bildschirm oder Geräteschrank freilegt und wieder verdeckt. Der Verschiebeweg bestimmt dabei, wie viel freie Wandfläche seitlich neben dem Bild bleiben muss – ohne diese Reserve lässt sich das Prinzip nicht umsetzen. Vibrationsentkoppelte Bauteile und einstellbare Endlagen sorgen für einen ruhigen Lauf, der sich exakt auf die Öffnung abstimmen lässt. Angesteuert wird über RS232, Kontaktschließung und Infrarot, RF auf Anfrage; die serielle Schnittstelle bindet die Einheit in bestehende Steuerungen ein. Der aufliegende Aufbau misst nur 50 Millimeter Wandtiefe, die Oberfläche ist Schwarz RAL 9005 mit optionalen Sonderfarben, betrieben mit 240 oder 110 Volt. Als reine Innenraumprodukte sind die Sliding Panels für trockene Räume ausgelegt, nicht für den Marinebereich. Neben der Öffnung ist der seitliche Freiraum für den Verschiebeweg einzuplanen. Die aufliegende Montage kommt ohne tiefe Wandausbrüche aus und gelingt daher auch an bereits fertiggestellten Wänden, während die serielle Schnittstelle die Panels gemeinsam mit Licht- oder Beschattungsszenen abrufen lässt. So verbindet die Reihe geringe Bauhöhe mit unauffällig verdeckter Technik.
Den Vertrieb der kompletten Picture Sliding Series in Deutschland und Österreich verantwortet die mediacraft AG. Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden werden dort zur Wahl des passenden Verschiebewegs und zur baulichen Vorbereitung beraten. Gebaut wird die Reihe vom britischen Hersteller Future Automation in eigener Handarbeit, während mediacraft einzig als Distributor auftritt und nicht als Produzent. Da Öffnungsbreite, Panelgewicht und der seitliche Weg zusammenpassen müssen, lohnt sich eine rechtzeitige Abstimmung im Projektverlauf. Auf Anfrage sind zudem Sonderabmessungen möglich, mit denen sich die Mechanismen an eigenwillige Einbaulagen anpassen lassen. So bleibt der Aufwand über das gesamte Projekt planbar, weil jedes Modell mit fest definierten Last- und Weggrenzen geliefert wird. So findet die Serie dort ihren Platz, wo weder Lift noch Split möglich sind und Technik seitlich verborgen werden soll. So genügt das seitliche Gleiten des Bildes, um Fernseher oder Technikschrank freizugeben – und danach wieder zu verdecken. Für die Projektierung genügt in der Regel ein Aufmaß der Wandfläche neben der Öffnung, weil der Aufbau aufliegt und die Konstruktion dahinter unberührt bleibt.