Future Automation · Serie

Picture Lift Series – motorisierte Bildhübe für verdeckte Flachbildschirme

Ein Kunstwerk, das den Fernseher verbirgt

Die Picture Lift Series von Future Automation verfolgt eine einfache, wirkungsvolle Idee: Ein Flachbildschirm sitzt in einer Wandaussparung, davor hängt ein gerahmtes Kunstwerk oder ein Spiegel, der die Technik im Ruhezustand vollständig verdeckt. Erst wenn ferngesehen werden soll, bewegt der motorisierte Mechanismus die vorgesetzte Fläche und gibt den Bildschirm frei. Danach kehrt das Motiv zurück, und die Wand zeigt wieder ein Bild statt eines schwarzen Panels. Geliefert wird jeder Lift als komplette Stahlkassette, die sich in die vorbereitete Nische setzen lässt, und ein laufruhiger Motor führt die Fläche gleichmäßig. Die Reihe gliedert sich in zwei Linien. Die Standardmodelle PIC1, PIC2 und PIC3 für Frontgewichte bis 10 Kilogramm sowie die Heavy-Duty-Varianten PIC-H1, PIC-H2 und PIC-H3 für schwere Kunstwerke oder Spiegel bis 30 Kilogramm. Innerhalb beider Linien decken drei Baugrößen die Diagonalen von 32 bis 65 Zoll ab. Für Endkunden entsteht ein aufgeräumter Wohnraum, für Planer und Architekten ein präzise auslegbares Einbauelement. Der Bereich unterhalb des Bildes bleibt dabei frei, sodass Kamin, Sideboard oder Konsole ihren Platz behalten. So verbindet die Reihe Bildschirmtechnik mit gestalteter Wohnkultur.

Standard und Heavy-Duty in drei Größen

Welche Ausführung passt, ergibt sich aus Bilddiagonale und Gewicht der Frontfläche. Die Standardlinie beginnt mit dem PIC1 für 32 bis 42 Zoll. Sie führt über den PIC2 für 42 bis 55 Zoll bis zum PIC3 für 55 bis 65 Zoll. Jeder nimmt bis zu 10 Kilogramm auf – die richtige Wahl für leichte, gerahmte Bilder. Wo dagegen Spiegel oder massiv gerahmte Werke vorgesetzt werden, greifen die Heavy-Duty-Modelle: PIC-H1, PIC-H2 und PIC-H3 decken dieselben Größenstufen ab, stemmen aber bis zu 30 Kilogramm. So findet sich für jede Kombination aus Bildschirmgröße und Fronttyp die passende Baugröße. Endkunden wählen nach Wohnsituation und Motiv, Planer nach Material und Gewicht der vorgesetzten Fläche. Der Fachhandel erhält ein klar gegliedertes Sortiment mit definierten Grenzwerten, das die Beratung erleichtert. Auf Wunsch lässt sich die Frontfläche über den Canvas-Druckservice des Herstellers als individuell bespannte Leinwand fertigen, die das Gerät im Alltag vollständig kaschiert. Weil beide Linien dieselben drei Größenstufen teilen, lässt sich innerhalb einer Bilddiagonale allein nach dem Frontgewicht zwischen Standard und Heavy-Duty entscheiden. So bleibt die Auswahl innerhalb der Reihe trotz sechs Modellen überschaubar.

Steuerung, Finish und bauliche Auslegung

Alle Modelle arbeiten nach demselben Prinzip, indem sie die Frontfläche vertikal bewegen, um den Screen freizulegen oder wieder zu verdecken. Angesteuert werden sie über RS232, Kontaktschließung und Infrarot, RF liefert der Hersteller auf Anfrage; über die serielle Schnittstelle binden Fachbetriebe die Lifte in eine übergeordnete Haus- oder Mediensteuerung ein. Serienmäßig ist die Kassette in Schwarz RAL 9005 lackiert, kundenspezifische Finishes sind möglich, und die geringe Bautiefe kommt schlanken Vorwandkonstruktionen entgegen. Ergänzend kann hinter der Front eine motorisierte Halterung sitzen, die den Bildschirm nach dem Erscheinen zusätzlich neigt oder schwenkt. Als reine Innenraumprodukte sind die Lifte für trockene Wohn- und Objekträume gedacht, nicht für maritime Umgebungen. Weitere Angaben wie Hubhöhe oder Betriebsspannung – wahlweise 240 oder 110 Volt – nennt der Hersteller je Modell im Datenblatt, das für die bauliche Auslegung heranzuziehen ist. Wandaussparung und Rahmenformat sollten früh im Projekt festgelegt werden. Weil das Display erst auf Zuruf erscheint, passt die Lösung selbst in Räume, in denen ein ständig sichtbarer Bildschirm stören würde. So lässt sich für jedes Vorhaben die passende Kombination aus Größe, Traglast und Steuerung bestimmen.

Woher der Lift kommt

Die komplette Picture Lift Series führt die mediacraft AG als offizieller Vertrieb für Deutschland und Österreich. Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden erhalten dort Beratung zur Wahl zwischen Standard und Heavy-Duty sowie zur baulichen Vorbereitung. Gefertigt wird die Reihe von Future Automation in Großbritannien in eigener Handarbeit, während mediacraft ausschließlich als Distributor auftritt und nicht als Hersteller. Weil sich Kassette, Bildschirm und vorgesetzter Rahmen aufeinander abstimmen müssen, lohnt die frühe Einbindung des Vertriebs in die Planung. So reicht das Einsatzfeld der Serie vom privaten Wohnzimmer über das Schlafzimmer bis in gehobene Objektlösungen mit hochwertigen Oberflächen. Wer bereits eine Mediensteuerung betreibt, ruft den Bildhub meist ohne zusätzliche Hardware gemeinsam mit Licht- und Beschattungsszenen ab. So wird aus einem Kunstwerk oder Spiegel auf Knopfdruck ein Fernseher – und nach dem Ausschalten wieder ein ruhiges Bild an der Wand. Die Wandaussparung gehört dabei in die Rohbauplanung.