LSM-TU4 Display Lift mit Teleskop
Display-Lift mit Teleskop (elektrische Klappe / Push-Flap)
Die LSM Telescopic Series von Future Automation umfasst die Display-Lifte, die den Bildschirm nicht schwenken, sondern teleskopisch anheben. Das gemeinsame Prinzip ist der Auszug: Weil der Lift ausfährt, erreicht das Panel eine Höhe, die die reine Schrankhöhe nicht hergäbe – ein großes Bild steigt so aus einem vergleichsweise kompakten Möbel. Zu jedem Modell gehört eine elektrische Push-Flap-Klappe, die sich automatisch öffnet, bevor der Bildschirm nach oben fährt, und nach Gebrauch wieder schließt. Dadurch wirkt das Erscheinen wie aus einem Guss, ganz ohne Handgriffe. Bewegt wird die Mechanik von einem flinken, leisen 24-Volt-Gleichstrommotor, der mit rund 52 Dezibel dezent bleibt und dessen Leitungen ein integriertes Kabelmanagement verdeckt führt. Alle Modelle der Reihe sind für Displays von 50 bis 65 Zoll und eine Traglast von bis zu 30 Kilogramm ausgelegt. Freigegeben sind sie sowohl für Innenräume als auch für den Marine-Einsatz. Die vier Stufen TU4 bis TU7 unterscheiden sich im Auszug und damit in der erreichbaren Sichthöhe. So bietet die Serie für jede benötigte Höhe den passenden Teleskop-Lift.
Display-Lift mit Teleskop (elektrische Klappe / Push-Flap)
Display-Lift mit Teleskop (elektrische Klappe / Push-Flap)
Display-Lift mit Teleskop (elektrische Klappe / Push-Flap)
Display-Lift mit Teleskop (elektrische Klappe / Push-Flap)
Die vier Modelle teilen Format, Klappe, Antrieb und Teleskopprinzip und unterscheiden sich vor allem im Hub. Der TU4 bildet mit einem Auszug bis 680 Millimetern den kompakten Einstieg für flache Möbel und niedrige Sideboards, aus denen der Bildschirm knapp über die Kante steigt. Der TU5 folgt mit bis zu 740 Millimetern und einer mittleren Sichtlinie für Möbel mit etwas mehr Höhe. Der TU6 hebt mit bis zu 810 Millimetern deutlich weiter und eignet sich für Räume, in denen der Bildschirm über Möbel oder Fensterbänke hinweg stehen soll. Den größten Weg legt der TU7 mit bis zu 920 Millimetern zurück und deckt damit die anspruchsvollsten Auszugshöhen aus hohen oder tief eingelassenen Möbeln ab. Weil sich alle Modelle auf 50 bis 65 Zoll und bis zu 30 Kilogramm beziehen und dieselbe automatische Klappe nutzen, bleibt die Auswahl allein eine Frage der Höhe. Damit vereinfacht sich auch die Planung, denn Steuerung, Antrieb und Deckelvariante bleiben über die ganze Reihe hinweg identisch, während nur der Hub mit der Stufe wächst. So wächst die Reihe gleichmäßig vom flachen Möbel bis zum weiten Auszug. Damit findet sich für jede Sichthöhe die passende Stufe. Weil Displaybereich, Traglast, Klappe und Antrieb über alle Stufen gleich bleiben, reduziert sich die Auswahl auf eine einzige Frage: Wie weit muss das Panel nach oben, damit die Bildmitte stimmt?
Innerhalb der Serie entscheidet vor allem die benötigte Sichthöhe über das Modell, da Displaygröße, Traglast und Antrieb durchgehend gleich sind. Steht nur wenig Möbelhöhe zur Verfügung und soll der Bildschirm knapp über die Kante steigen, genügt der TU4; für eine mittlere Blickachse bietet sich der TU5 an. Wo der Fernseher spürbar höher stehen soll – über niedrige Möbel oder für den Blick aus Distanz –, führt der Weg zum TU6. Und wenn ein besonders weiter Auszug gefragt ist, zum TU7. Da der Auszug die Höhe erst während der Fahrt aufbaut, bleibt das Möbel in Ruhe stets flach und geschlossen, unabhängig von der gewählten Stufe. Auch die Einbindung lässt sich vorab planen. Denn über RS232, Kontaktschließung und Infrarot – optional per RF – fügen sich die Lifte in Systeme von Crestron, AMX oder Lutron ein. Serienmäßig liegen Befestigungen für Box-Enclosure und Push-Flap bei. Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel bestimmen so über die gewünschte Sichthöhe direkt die passende Stufe. So führt die Serie von der Blickachse schlüssig zum richtigen Teleskop-Lift.
Produziert wird die LSM Telescopic Series von Future Automation im Vereinigten Königreich; die mediacraft AG vertreibt sie in Deutschland und Österreich. Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden erhalten dort Beratung zur Auswahl zwischen TU4, TU5, TU6 und TU7, zur Abstimmung von Auszugshöhe und Möbelplanung, zur Steuerungsanbindung sowie zur Einpassung der elektrischen Klappe. Weil gerade die niedrige Bauhöhe den Reiz der Reihe ausmacht und jeder Lift auf das reale Panel gefertigt wird, zahlt sich die frühe Abstimmung von Entwurf und Einbaumaß aus. Gebaut wird ausschließlich bei Future Automation, während mediacraft im deutschsprachigen Raum allein den Vertrieb besorgt. Von der Möbelplanung bis zur eingerichteten Anlage ist ein sachkundiger Ansprechpartner erreichbar, der auch Fragen zu Steuerung, Deckelvariante und Marine-Einsatz beantwortet. Weil der ruhige 24-Volt-Antrieb und die automatische Klappe über alle Stufen gleich bleiben, überträgt sich eine einmal getroffene Modellwahl leicht auf weitere Räume desselben Projekts. Damit wird die LSM Telescopic Series zur planbaren Grundlage für teleskopische Bildschirmlösungen mit automatischer Klappe. Für die Projektierung mehrerer Räume ist das ein Vorteil, weil sich Steuerung und Einbauprinzip einmal festlegen und danach übertragen lassen; unterschiedlich bleibt allein die Hubstufe je Möbel.