Future Automation · Serie

LSM Swivel Series – Drehgelenk-Lifte von Future Automation von 30 bis 65 Zoll

Eine Reihe für den freien Stand

Die LSM Swivel Series von Future Automation bündelt die schwenkbaren Display-Lifte, die eigens für Aufstellungen mit sichtbarer Rückseite entwickelt wurden. Anders als ein an der Wand verborgener Lift steht ein LSM-Swivel-Modell oft frei im Raum oder wirkt als Raumteiler – die Rückansicht gehört daher zur Gestaltung. Statt sie zu verstecken, überlässt die Reihe ihre Ausführung dem Möbelbau: Ein Schreiner arbeitet eine passende Bildschirmeinfassung ein oder verwendet einen Schwimmdeckel, wenn kein Gehäuse nötig ist. Serienmäßig liegt jedem Modell die LSM-S-BE-Befestigung für ein Box-Enclosure bei. Über die gesamte Baureihe hinweg ist der Drehwinkel bis 180 Grad in beide Richtungen frei programmierbar, sodass ein Display mehrere Blickachsen bedient und die gespeicherten Positionen jederzeit reproduzierbar bleiben. Angesteuert werden die Lifte per RS232, Kontaktschließung oder Infrarot, bei Bedarf drahtlos über RF. Die Serie besteht aus sechs Größenstufen von S2 bis S7, die lückenlos Formate von 30 bis 65 Zoll abdecken, bei durchgängig bis zu 50 Kilogramm Traglast. So bietet die LSM Swivel Series für nahezu jede Bildschirmgröße den passenden Drehlift mit gestaltbarer Rückseite.

Sechs Größenstufen von S2 bis S7

Die Modelle unterscheiden sich vor allem in Displaygröße und Hub, während Konzept, 180-Grad-Schwenk und Traglast durchgängig gleich bleiben. Der S2 bildet mit 30 bis 32 Zoll und einem Hub bis 484 Millimetern den kompakten Einstieg. Der S3 folgt mit 32 bis 42 Zoll und bis zu 564 Millimetern für den unteren Mittelbereich. Der S4 deckt mit 42 bis 46 Zoll und bis 615 Millimetern das gängige Wohnzimmerformat ab, der S5 mit 46 bis 50 Zoll und bis 675 Millimetern den oberen Wohnbereich. Für große Formate stehen der S6 mit 50 bis 55 Zoll und bis 745 Millimetern sowie der S7 mit 55 bis 65 Zoll und bis 855 Millimetern bereit. Die Traglast liegt bei allen Modellen bei bis zu 50 Kilogramm, im Marine-Einsatz bei 30 Kilogramm. Weil der Antrieb mit rund 57 Dezibel dezent arbeitet und ein integriertes Kabelmanagement die Leitungen verdeckt führt, bleibt der Eindruck über alle Stufen hinweg ruhig. So lässt sich für jedes Panel die Stufe finden, deren Format und Hub genau passen. Damit wächst die Reihe gleichmäßig vom kleinen bis zum sehr großen Bildschirm. Für die Auswahl genügen deshalb zwei Angaben: die Diagonale des Geräts und die Höhe, in der die Bildmitte später stehen soll. Aus der zweiten ergibt sich, welcher Hub gebraucht wird.

Die passende Stufe finden

Die Wahl innerhalb der Serie richtet sich schlicht nach der Displaygröße und der benötigten Aufstellhöhe. Wer ein kleines Panel in einem niedrigen, freistehenden Möbel unterbringen möchte, greift zu S2 oder S3. Für klassische Wohnzimmerformate bieten sich S4 und S5 an, große Bildschirme in offenen, repräsentativen Räumen bedienen S6 und S7. Weil der Hub mit der Größe wächst, sollte neben dem Format auch die gewünschte Sichthöhe berücksichtigt werden, damit das Display genau auf Augenhöhe erscheint. Da die Rückseite bei allen Modellen gestaltbar bleibt, ist zudem der Möbelentwurf früh einzubeziehen, damit Einfassung und Mechanik zusammenpassen; wer kein geschlossenes Gehäuse wünscht, wählt statt des Box-Enclosures einen Schwimmdeckel. Auch die Steuerung lässt sich vorab klären, denn über RS232, Kontaktschließung und Infrarot fügen sich die Lifte in Anlagen von Crestron, AMX oder Lutron ein. Endkunden, Planer, Architekten und Fachhandel können so anhand weniger Angaben die richtige Stufe bestimmen. Weil der Marine-Einsatz mit auf 30 Kilogramm reduzierter Last möglich ist, lässt sich dieselbe Reihe auch an Bord planen, ohne das Konzept zu wechseln. So führt die Serie von der Bildschirmgröße direkt zum passenden Drehlift. Weil jeder Lift auf das bestellte Panel gefertigt wird, gehören Rahmenmaß und Gewicht des Geräts in die Anfrage – nicht allein die Zoll-Angabe, die zwischen Herstellern unterschiedlich ausfällt.

Bezug und Beratung

Hinter der LSM Swivel Series steht der britische Hersteller Future Automation, den Vertrieb in Deutschland und Österreich besorgt die mediacraft AG. Fachhandel, Planer, Architekten und Endkunden erhalten dort Beratung zur Auswahl der Größenstufe zwischen S2 und S7, zur Abstimmung von Format und Hub, zur Deckelvariante sowie zur Gestaltung der sichtbaren Rückseite. Weil jeder Lift von Hand und passgenau auf das bestellte Panel gefertigt wird, empfiehlt sich die frühe Abstimmung von Möbelentwurf und Einbaumaß, gerade wenn eine Einfassung eingearbeitet werden soll. Die Fertigung verantwortet allein Future Automation, während mediacraft rein als Distributor im deutschsprachigen Raum tätig ist. Vom Möbelentwurf bis zur eingerichteten Anlage steht ein sachkundiger Ansprechpartner zur Seite, der auch Fragen zu Steuerung, Marine-Einsatz und individuellen Sonderoberflächen zuverlässig klärt. Damit wird die LSM Swivel Series zur durchgängigen Lösung für schwenkbare Displays mit gestaltbarer, in den Raum wirkender Rückseite.