Future Automation · Serie

H Lift Series – TV-Lifte für Einbaulagen, in denen ein Vertikalhub keinen Platz hat

Lifte für Einbaulagen ohne Höhe nach oben

Nicht jede Einbausituation lässt einen klassischen Vertikallift zu – für genau diese Fälle steht die H Lift Series von Future Automation, die Displays auf ungewöhnlichen Wegen in die Sicht bringt. Statt den Bildschirm geradlinig nach oben zu schieben, arbeiten ihre Mechanismen mit einer Schwenk- oder einer Horizontalbewegung und erschließen so Möbel, Wände und Kaminzonen mit geringer Bauhöhe. Gemeinsam ist den Modellen, dass sie projektbezogen und in Handarbeit im Werk des Herstellers gefertigt werden, sodass sich Maße und Anschlüsse auf die jeweilige Schreinerei abstimmen lassen. Angesteuert werden sie über RS232, Kontaktschließung und IR, optional per Funk, und lassen sich damit in vorhandene Steuerungen einbinden. Für Endkunden eröffnet die Reihe Bildlösungen dort, wo herkömmliche Lifte scheitern. Planer erhalten Werkzeuge für schwierige Grundrisse, Architekten die Freiheit, Wände und Möbel ohne sichtbare Technik zu gestalten. Die Handfertigung erlaubt es, jeden Lift auf die konkrete Situation zuzuschneiden, statt eine Standardgröße erzwingen zu müssen. Damit wird die Reihe gerade für gehobene und individuelle Projekte interessant, in denen die übliche Lösung nicht greift. So macht die H Lift Series gerade die anspruchsvollen Einbaulagen beherrschbar.

HU und HL – zwei Bewegungen, zwei Aufgaben

Die Reihe umfasst zwei grundverschiedene Bewegungsprinzipien. Der HU lagert das Display flach liegend in einem Möbel oder in bauseitiger Schreinerei. Über ein motorisiertes Gelenk richtet er es um 90 Grad in die aufrechte Sichtlage auf. Er ist damit die Antwort, wenn die Bauhöhe für einen Auszug fehlt, und trägt bis zu 30 Kilogramm. Der HL wiederum bewegt den Bildschirm waagerecht: Er ruht verborgen in einer Wand oder hinter einer Kaminverkleidung und tritt seitlich in die Betrachtungsposition hervor, wobei er Displays von 32 bis 65 Zoll bis zu 45 Kilogramm aufnimmt. Während der HU auch in Ausführungen für Außen und Marine erhältlich ist, bleibt der HL dem Innenbereich vorbehalten. Ein abrollender Deckel beim HL und leicht justierbare Endschalter beim HU zählen zu den charakteristischen Details. Für den Fachhandel ergibt sich eine klare Trennung: fehlende Höhe zum HU, fehlender Boden- und Deckenraum zum HL. Endkunden entscheiden anhand der Frage, aus welcher Richtung der Fernseher am elegantesten erscheinen soll. Beide Modelle verbergen das Display im Ruhezustand vollständig und geben Möbel oder Wand erst bei Bedarf frei. So deckt die Reihe zwei ganz unterschiedliche Problemstellungen ab.

Technik, Auswahl und Einsatz

Welches Modell passt, hängt vor allem davon ab, in welche Richtung Raum zur Verfügung steht. Lässt sich ein Display liegend in einem niedrigen Möbel unterbringen, ist der HU mit seinem 90-Grad-Schwenk die richtige Wahl. Soll der Bildschirm dagegen aus einer Wand oder einem Kamin seitlich erscheinen, führt der Weg zum horizontalen HL. Da beide Lifte maßgefertigt werden, sollten Displaymaß, Einbaulage und gewünschte Bewegungsrichtung früh mit der Schreinerei abgestimmt werden. Die Motoren arbeiten je nach Modell mit rund 55 beziehungsweise 59 Dezibel und führen die Bewegung gleichmäßig aus. Ein vollständiges Kabelmanagement beim HL und ein externer Steuerkasten beim HU sorgen für geordnete Leitungen. Über RS232 lassen sich beide in eine übergeordnete Haussteuerung einbinden und gemeinsam mit Licht- oder Kaminszenen abrufen. Der Fachhandel profitiert von den technischen Unterlagen und CAD-Daten, die der Hersteller für die einzelnen Konfigurationen bereitstellt. Für besonders große Formate ergänzt beim HU eine SRV-Variante das Programm, sodass auch schwere Panels beherrscht werden. So lässt sich die H Lift Series exakt auf das Bauvorhaben zuschneiden.

Bezugsweg und Zubehör

Wer die maßgefertigten Modelle der H Lift Series plant, wird in der DACH-Region von der mediacraft AG als autorisiertem Future-Automation-Vertrieb bei Displaymaß, Bewegungsart, Einbaulage und Steueranbindung begleitet. Weil jeder HU und jeder HL als Einzelanfertigung entsteht, lohnt die frühe Abstimmung, damit Möbelbau und Mechanik sauber zusammenpassen. Hersteller ist Future Automation aus Großbritannien, wo HU und HL in Handarbeit entstehen; mediacraft verantwortet allein den regionalen Verkauf und tritt nie als Produzent auf. So findet die Reihe ihren Platz von der niedrigen Sideboardzone über die Kaminwand bis hin zu Projekten im Außen- und Marinebereich. Wer bereits eine Mediensteuerung betreibt, bindet die Lifte meist ohne zusätzliche Hardware ein und ruft sie zusammen mit den übrigen Gewerken ab. Damit stellt die H Lift Series zwei komplementäre Mechanismen bereit, die den Fernseher auch dort erscheinen lassen, wo ein gewöhnlicher Vertikallift keinen Platz findet. Für die Projektierung bleibt dabei ein Punkt zentral: Da beide Modelle in Handarbeit auf das jeweilige Vorhaben gefertigt werden, entsteht zwischen Freigabe und Lieferung eine Vorlaufzeit, die im Terminplan berücksichtigt sein will.