Blaze PowerZone Connect 122
2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
Diese Reihe besteht aus neun Installationsverstärkern, die sich dieselbe Technik teilen und sich nur in Kanalzahl und Leistung unterscheiden. Alle arbeiten in Class-D mit einer Endstufe von Pascal. Die Übertragung reicht von 20 Hertz bis 20 Kilohertz, gemessen an 8 Ohm mit einer Toleranz von null bis minus 0,25 Dezibel, 3 Dezibel unter Nennleistung. Zwei Modelle arbeiten zweikanalig und sind damit Stereo-Verstärker, die übrigen sieben mit vier oder acht Kanälen zählen zu den Mehrkanal-Verstärkern. Alle neun sind DSP/EQ-Verstärker mit vollem Matrix-DSP, also mit freiem Weg von jedem Eingang auf jeden Ausgang. Weil außerdem jeder Kanal an 70 oder 100 Volt arbeitet, sind sie zugleich Commercial-Verstärker 70V/100V und ersparen in einer Installation den sonst nötigen zweiten Typ. Drei Ausführungen tragen eine Audinate-Dante-Schnittstelle auf einem eigenen RJ45-Anschluss und sind damit Dante-Verstärker. Für den Endkunden heißt das ein flacher Verstärker für mehrere Räume. Planer bekommen eine Reihe, in der nur eine Zahl wechselt. Der Fachhandel bekommt neun Angebote aus einem Datenblatt. Die Reihe ist damit weniger eine Familie als ein einziger Verstärker in neun Größen. Für die Wartung eines Objekts ist das der eigentliche Gewinn: Wer eines der Modelle kennt, kennt alle. Auch die Lagerhaltung im Fachhandel wird dadurch einfacher.
2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
2-Kanal DSP-Installationsverstärker mit Audinate Dante, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
2-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
4-Kanal DSP-Installationsverstärker mit Audinate Dante, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
8-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
8-Kanal DSP-Installationsverstärker, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
8-Kanal DSP-Installationsverstärker mit Audinate Dante, Class-D (Pascal UMAC), PowerZone Connect 1U Serie
Die Eigenschaft, die diese Reihe von üblichen Installationsverstärkern trennt, heißt Powershare. Angegeben wird nicht nur eine Leistung je Kanal, sondern eine Systemleistung, und die lässt sich ungleich auf die Kanäle verteilen. Beim kleinsten Modell sind das 125 Watt, entweder zweimal 60 Watt an 8 oder 4 Ohm oder einmal bis zu 125 Watt. Die mittlere Stufe bietet 250 Watt, als zweimal 125, als viermal 60 oder mit bis zu 250 Watt auf einem einzigen Ausgang. Darüber liegen 500 Watt, als viermal 125 oder achtmal 60 Watt, mit einer Verschiebung bis zu zweimal 250 Watt. Das größte Modell liefert 1.000 Watt in der Aufteilung achtmal 125 Watt und erlaubt bis zu viermal 250 Watt. An 70 oder 100 Volt halbiert sich die Zahl der Ausgänge bei doppelter Leistung je Ausgang. Praktisch heißt das: Ein großer Raum und drei kleine laufen an einem Verstärker, ohne dass für den großen ein zweiter dazukommt. Diese Verteilung ist keine Einstellung am Anschlussfeld, sondern Teil der Konfiguration, und sie lässt sich ändern, wenn sich die Nutzung eines Raums ändert. Festgelegt wird sie in der Web-App.
Eingerichtet wird jedes Modell über eine Web-App, die im Verstärker selbst liegt und PowerZone Control heißt. Erreichbar ist sie über den RJ45-Anschluss im Netzwerk oder über einen WLAN-Zugangspunkt, den das Gerät aufspannt. Damit entfällt, was bei DSP-Verstärkern sonst Zeit kostet: keine Software zu installieren, kein Rechner mit passender Version, kein Treiber. Ein Telefon oder ein Tablet genügt, und das gilt auch in einem Rohbau ohne Netzwerk. Konfigurierbar sind die Aufteilung in Zonen, die Mischung der Eingänge, Vorrang und Ducking für Durchsagen, Equalizer, Hochpass, Verzögerung und Presets. Dazu kommen frei belegbare GPIO-Kontakte für Schalter, Taster oder eine Gebäudesteuerung sowie ein S/PDIF-Eingang und -Ausgang. Bei den achtkanaligen Modellen nennt der Hersteller zonenselektive Durchsagen. Die Presets sind der praktische Teil: Eine Einstellung wird einmal gebaut und lässt sich auf das nächste Objekt übertragen, statt bei jeder Anlage von vorn zu beginnen. Die GPIO-Kontakte sind der zweite nützliche Zusatz, weil sie einen Taster an der Wand oder einen Kontakt der Gebäudesteuerung ohne zusätzlichen Baustein aufnehmen. Belegt werden sie frei. Gespeichert wird alles im Gerät selbst.
Drei Angaben entscheiden die Auswahl. Erstens Dante: Nur das 122D, das 504D und das 1008D tragen die Audinate-Schnittstelle, und beim 252 nennt der Hersteller ausdrücklich keine solche Ausführung. Wer später über das Netzwerk verteilen will, muss das vorher wissen, weil sie nicht nachgerüstet wird. Zweitens die Baubreite: Sechs Modelle belegen mit 221 Millimetern eine halbe Rack-Einheit, drei mit 440 Millimetern die ganze. Drittens die Tiefe, die bei 214 oder 320 Millimetern liegt und über den Schrank entscheidet. Alle neun sind nach Herstellerangabe UL gelistet und erfüllen ErP und Energy Star, und der Verbrauch im Ruhezustand liegt nach seiner Angabe unter 0,5 Watt. In Deutschland und Österreich kommt diese Reihe über die mediacraft AG; dort gibt es Auskunft zur Leistungsstufe, zur Dante-Frage und zur Wärme im Schrank. Halten Sie je Anlage fest, welches Modell verbaut ist und welche Zone an welchem Ausgang hängt. Das gilt auch für die Konfiguration: Sie liegt im Verstärker und sollte zusätzlich als Datei gesichert werden. Nach einem Austausch ist sie sonst neu zu erstellen. Eine Zeile je Zone genügt für diesen Nachweis.