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Dryboxx retrofit Universal: der Korpus für die fertige Decke

Für Flächen, die schon geschlossen sind

Der häufigste Fall in der Nachrüstung lautet so: Die Decke ist fertig, verputzt und gestrichen, und erst jetzt soll ein Lautsprecher hinein. Ein gewöhnliches Einbaugehäuse hilft dann nicht, weil es in das offene Ständerwerk gehört. Diese Reihe ist für genau diesen Fall gebaut. Jeder Korpus trägt werkseitig eine aufgeschraubte Gipskartonplatte, bringt also seine eigene Deckenfläche mit. Dazu liegen vier CD-Profile und die Schrauben bei, mit denen der Korpus in der bestehenden Konstruktion aufgenommen wird. Nach dem Verspachteln entsteht wieder eine geschlossene Fläche, in der nur die Öffnung für den Lautsprecher bleibt. Die Reihe umfasst acht Größen in zwei Bauformen, für Decken und für Wände. Die Innenvolumen entsprechen der Reihe für den Neubau: 8,80 bis 36,90 Liter bei den Deckenausführungen und 15,30 bis 42,50 Liter bei den Wandausführungen. Als Lautsprecher-Einbaugehäuse sind sie aus weißem MDF mit auf Gehrung geschnittenen Kanten gefertigt und innen mit Akustik-Noppenschaumstoff ausgelegt. Für den Endkunden heißt das eine Nachrüstung ohne großflächigen Umbau. Planer und Fachhandel bekommen dieselbe Zuordnung wie im Neubau, aber einen anderen Bauablauf. Architekten betrifft vor allem die Spachtelnaht, die um das Bauteil entsteht.

Zwei Maßsätze und warum beide zählen

Der Hersteller nennt für jede Größe zwei Maße, und beide sind für die Nachrüstung wichtig. Das erste ist der Korpus selbst. Bei den Deckenausführungen sind das 430 mal 330 Millimeter in den Tiefen 97, 147 und 197 Millimetern sowie 555 mal 430 mal 197 Millimeter bei der größten. Bei den Wandausführungen sind alle 97 Millimeter tief und reichen von 555 mal 430 bis 1150 mal 555 Millimetern. Das zweite ist das Maß mit aufgeschraubter Gipskartonplatte, und es ist jeweils größer. Bei den Deckenausführungen sind es 500 mal 400 Millimeter bei Höhen von 109,5, 159,5 und 209,5 Millimetern, bei der größten 625 mal 500 mal 209,5 Millimeter. Bei den Wandausführungen reicht es von 625 mal 500 bis 1220 mal 625 Millimeter, jeweils bei 109,5 Millimetern. Welches dieser Maße die Öffnung in der bestehenden Fläche bestimmt, legt die Montageanleitung fest. Gleichen Sie das vor dem ersten Schnitt mit ihr ab, weil ein zu kleiner Ausbruch die Platte nicht aufnimmt. Die Innenvolumen entsprechen in beiden Bauformen der Reihe für den Neubau, sodass die Zuordnung zum Lautsprecher unverändert bleibt. Gewählt wird nach dem empfohlenen Volumen und der Einbautiefe aus dem Datenblatt des Lautsprechers.

Was in der bestehenden Decke passieren muss

Drei Dinge sind zu klären, bevor geschnitten wird. Erstens die Tiefe über der Decke. Möglich sind 97,5, 147,5 oder 197,5 Millimeter einschließlich der 12,5 Millimeter Gipskarton, bei den Wandausführungen durchgehend 97,5 Millimeter bei 85 Millimetern Innenhöhe. In einer flachen Abhängung bleibt also nur die kleinste Ausführung. Zweitens die Lage der vorhandenen Profile. Der Korpus wird mit den vier beiliegenden CD-Profilen aufgenommen, und das Außenmaß ist auf ein Rastermaß von 625 Millimetern abgestimmt. In einer Decke mit engerem Achsmaß ist zu prüfen, ob ein Profil im Weg liegt. Drittens die Zuleitung. Zwei Rohreinführungen mit Gummipfropfen für Leerrohre bis 25 Millimeter sind vorbereitet. Die Leitung selbst muss aber in der fertigen Decke bis zur Stelle geführt werden, und das ist bei einer Nachrüstung die eigentliche Arbeit. Für die Deckenausführungen nennt der Hersteller zusätzlich einen Schutz gegen Staub, Insekten und Riesel. Nehmen Sie die Höhe über der Decke vor der Bestellung auf, am besten über eine vorhandene Leuchte. Ein Maß aus der Erinnerung führt bei 97 gegen 147 Millimeter zu einer Rücksendung und kostet einen Bautermin.

Grenzen, Ausschnitt und Bezug über mediacraft

Der zulässige Ausschnitt für den Lautsprecher ist auch hier nach oben begrenzt. Bei den drei flacheren Deckenausführungen sind runde Öffnungen bis 260 Millimeter oder Rechtecke bis 330 mal 230 Millimeter möglich, bei der größten runde Öffnungen bis 360 Millimeter. Bei den Wandausführungen reicht es von 455 mal 330 bis 1050 mal 455 Millimetern. Wählen Sie die Größe nach dem empfohlenen Volumen und der Einbautiefe aus dem Datenblatt des Lautsprechers und nicht nach der Öffnung, die gerade bequem wäre. Eine Grenze gehört ausdrücklich genannt: Diese Reihe ist für bestehende Trockenbaudecken und Trockenbauwände gemacht. Für eine Massivdecke oder eine Wand aus Beton ist sie nicht vorgesehen. Die Reihe kommt für Deutschland und Österreich über die mediacraft AG. Unterstützt wird bei der Wahl der Größe, beim Abgleich mit der Montageanleitung und bei der Frage, wie die Zuleitung in die fertige Fläche kommt. Halten Sie am Ende fest, welche Größe an welcher Stelle sitzt und welches Maß der Ausbruch hatte. Bei einer Nachrüstung gibt es keine Konstruktionszeichnung des Bestands, und damit ist diese Notiz die einzige Beschreibung. Ein Foto der offenen Decke gehört in dieselbe Ablage.