AVA · Serie

AVA Remotes: zwei Fernbedienungen, zwei Bedienideen

Zwei Wege, eine Oberfläche zu bedienen

Diese Reihe umfasst zwei Fernbedienungen, und sie unterscheiden sich nicht in der Ausstattung, sondern in der Vorstellung davon, wie bedient wird. Die eine ist für das Heimkino gedacht und trägt zwei Displays. Das Hauptdisplay hat 4 Zoll bei 540 mal 1080 Bildpunkten, darunter liegt ein zweites mit 2,2 Zoll und 400 mal 400 Bildpunkten hinter gewölbtem Glas. Dieses zweite Display zeigt Tasten, die sich je Quelle ändern, und es liegt dort, wo der Daumen im Dunkeln hinfasst. Die andere ist für das Haus gedacht und besteht aus einer einzigen Fläche: 4,5 Zoll mit 480 mal 1170 Bildpunkten, dazu Abläufe für Verriegelung, Licht, Beschattung und Sprechanlage. Sie kennt außerdem einen Betrieb, in dem nur eine Anwendung läuft, und das ist für Mietobjekte oder Ferienwohnungen gedacht. Beide laufen auf Android, und weitere Anwendungen lassen sich nachinstallieren. Beide haben WLAN bei 5 und 2,4 Gigahertz, Bluetooth 5 und NFC, und beide kommen mit einer Ladeschale von 70 Millimetern Durchmesser. Im Bereich der Universalfernbedienung und Steuerung ist das die sichtbare Hälfte einer Anlage: Was hier nicht gut zu bedienen ist, wird nicht benutzt. Für den Endkunden heißt das eine Entscheidung nach dem Gebrauch und nicht nach der Ausstattungsliste. Planer und Fachhandel bekommen zwei Modelle, die sich im Projekt ergänzen statt zu konkurrieren.

Die Fernbedienung für das Heimkino

Das größere Modell misst 185 mal 50,6 mal 11,3 Millimeter und an der Stelle des zweiten Displays 12,9 Millimeter; es wiegt 187 Gramm. Der Unterschied zu einer reinen Touchfernbedienung liegt in diesem zweiten Display. Es zeigt gewölbtes Glas über 400 mal 400 Bildpunkten, und darauf liegen Tasten, die sich mit der Quelle ändern: beim Zuspieler Wiedergabe und Pause, beim Fernseher Programm und Lautstärke. Weil die Fläche gewölbt ist, lässt sie sich im Dunkeln ertasten, und das ist in einem Heimkino der entscheidende Punkt. Dazu kommen drei eingebaute Infrarot-Sender, mit denen sich Geräte direkt schalten lassen, ohne dass eine Zentrale dazwischen liegt. Technisch stehen Android 13, ein Prozessor mit acht Kernen bei 2 Gigahertz, 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte Speicher dahinter, dazu ein Akku mit 2900 Milliamperestunden. An Sensoren nennt der Hersteller unter anderem Fingerabdruck, Umgebungslicht, Beschleunigung und Magnetometer sowie Aufwachen durch Berühren und durch Anheben. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung mit kratzfestem Glas. Der Akku wird in der Schale geladen, und ein Fingerabdrucksensor sperrt das Gerät, wo das gewünscht ist. Für den Kinoraum ist der Helligkeitssensor der nützlichste Teil dieser Liste.

Die Fernbedienung für das Haus

Das kleinere Modell misst 165 mal 49 mal 10,7 Millimeter und wiegt 132 Gramm, ist also deutlich leichter. Es hat ein Display, aber ein größeres: 4,5 Zoll mit 480 mal 1170 Bildpunkten. Gedacht ist es nicht für die Bedienung eines Zuspielers, sondern für Abläufe im Haus, und der Hersteller nennt dafür ausdrücklich Verriegelung, Licht, Beschattung und Sprechanlage. Dazu kommt ein Betrieb, in dem nur eine einzige Anwendung läuft und nichts anderes erreichbar ist. Gedacht ist das für Objekte, in denen Gäste bedienen sollen, ohne etwas verstellen zu können. Darunter arbeiten Android 11 mit der Oberfläche des Herstellers, ein Prozessor mit vier Kernen bei 2 Gigahertz, 32 Gigabyte Speicher und ein Akku mit 2200 Milliamperestunden. Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium gefertigt und schwarz oder silbern eloxiert. Eingebaute Infrarot-Sender nennt der Hersteller für dieses Modell nicht; die Steuerung läuft hier über das Netzwerk und über eine Zentrale. Die Ladeschale nimmt es magnetisch auf. Für eine Wohnung oder ein Objekt mit wechselnden Nutzern ist dieses Modell deshalb die naheliegende Wahl.

Laden, Lieferumfang und Bezug über mediacraft

Beide Modelle kommen mit einer Ladeschale von 70 Millimetern Durchmesser, die 308 Gramm wiegt und aus einer Zink- und Aluminiumlegierung besteht. Beim kleineren Modell ist sie 18 Millimeter hoch und nimmt die Fernbedienung magnetisch auf. Versorgt wird die Schale über USB-C mit 5 Volt und 2 Ampere. Beim Lieferumfang gibt es einen Unterschied, den wir weitergeben, weil er so in den Unterlagen steht: Beim größeren Modell nennt der Hersteller die Fernbedienung, die Schale, ein USB-A-auf-C-Kabel, eine Kurzanleitung und die Produktinformation, das Netzteil wird gesondert geliefert. Beim kleineren Modell ist ein Netzteil für den amerikanischen Markt aufgeführt. Prüfen Sie das bei der Bestellung, weil daraus für Deutschland und Österreich ein Adapter oder ein anderes Netzteil folgt. An Zulassungen nennt der Hersteller für beide FCC, CE, RoHS, WEEE und GMS, für das größere zusätzlich CB, UKCA und IC. Für Deutschland und Österreich liefert die mediacraft AG und berät bei der Wahl zwischen den beiden Modellen. Halten Sie am Ende fest, welches Modell in welchem Raum liegt und welche Oberfläche darauf eingerichtet wurde. Diese Angabe wird bei jeder Erweiterung gebraucht und steht in keinem Lieferschein.