AVA · Serie

AVA Flat Emitter: flache Infrarot-Emitter und ein Adapter

Drei Teile für dieselbe Aufgabe

Wer Geräte über Infrarot steuert, braucht ein Teil, das das Signal an das Gerät abgibt. Genau dafür ist diese Reihe gemacht, und sie umfasst drei Ausführungen. Die erste trägt einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker und ist vom Hersteller für Steuerungen anderer Anbieter vorgesehen; ausdrücklich genannt werden Crestron und RTI. Die zweite trägt einen USB-C-Anschluss und gehört an das Nano Brain desselben Herstellers. Die dritte ist kein Emitter, sondern ein Adapterkabel von USB-C auf eine 3,5-Millimeter-Buchse, in die ein vorhandener Emitter gesteckt wird. Gemeinsam sind allen drei die Maße. Die Gesamtlänge beträgt 273 Zentimeter, davon 200 Zentimeter Geflechtkabel und 70 Zentimeter Emitterteil, und der Emitter selbst ist 1,1 Millimeter dick. Alle sind schwarz. Diese 1,1 Millimeter sind der Grund für den Namen und der eigentliche Nutzen: Ein so flaches Teil lässt sich hinter eine Blende, unter eine Frontklappe oder an die Rückwand eines Möbels legen, ohne dass es aufträgt. Im Bereich der Universalfernbedienung und Steuerung ist das ein Zubehör, das über das Ergebnis mehr entscheidet, als seine Größe vermuten lässt. Planer und Fachhandel bekommen drei klar unterschiedene Teile, deren Zuordnung an einem Anschluss hängt und nicht an einer Leistungsangabe.

Welches Teil zu welcher Steuerung

Die Zuordnung ist am Stecker zu erkennen, und sie ist eindeutig. Ein Klinkenstecker mit 3,5 Millimetern gehört an eine Steuerung, die einen solchen Ausgang hat; das sind die Zentralen anderer Anbieter, und der Hersteller nennt Crestron und RTI beim Namen. Ein USB-C-Stecker gehört an das Nano Brain, also an die eigene Zentrale. Wer mehrere Geräte aus einer Zentrale steuern will, braucht mehrere Emitter, und dafür gibt es den USB-C-Splitter des Herstellers: Mit ihm lassen sich bis zu vier dieser Emitter an einer Zentrale betreiben. Das ist die Zahl, die in Angeboten am häufigsten fehlt. Der Adapter löst den umgekehrten Fall. Sind in einer Anlage schon Emitter mit Klinkenstecker vorhanden, etwa aus einer älteren Installation, nimmt er sie an einem USB-C-Anschluss auf; der Hersteller nennt dafür Zweidraht-Emitter, auch solche anderer Hersteller. Damit muss bei einem Wechsel der Zentrale nicht alles getauscht werden. Die Gewichte unterscheiden sich geringfügig und spielen für die Auswahl keine Rolle: 35 Gramm beim Klinkenstecker, 48 Gramm bei der USB-C-Ausführung und 49 Gramm beim Adapter. Entscheidend bleibt allein der Anschluss an der Zentrale, und den sollten Sie prüfen, bevor bestellt wird.

Wohin der Emitter kommt

Ein Infrarot-Emitter wirkt nur, wenn er den Empfänger des Geräts trifft. Dieser Empfänger ist meist ein kleines Fenster an der Front, und bei vielen Geräten ist er nicht gekennzeichnet. Für die Montage heißt das: Der Emitter wird vor dieses Fenster gelegt oder geklebt, nicht irgendwo in das Möbel. Die 70 Zentimeter Emitterteil geben genug Spiel, um von der Rückwand bis zur Front zu reichen. Die 200 Zentimeter Geflechtkabel reichen von der Zentrale bis zum Gerät im selben Möbel. Zusammen sind es 273 Zentimeter, und das ist die Zahl, mit der geplant wird. Reicht sie nicht, gehört die Zentrale näher an die Geräte und nicht ein längeres Kabel in die Rechnung; eine Verlängerung nennt der Hersteller für diese Reihe nicht. Die Bauhöhe von 1,1 Millimetern erlaubt es, den Emitter unter einer Klappe oder hinter einer Blende zu führen, ohne dass sie klemmt. Prüfen Sie dennoch, ob die Klappe im geschlossenen Zustand auf dem Kabel aufliegt, weil ein Knick an dieser Stelle über Jahre der häufigste Schaden ist. Legen Sie das Kabel deshalb mit einem Bogen und nicht gespannt. Und halten Sie fest, welcher Emitter zu welchem Gerät gehört, weil drei schwarze Kabel im Möbel gleich aussehen.

Grenzen, Unterlagen und Bezug über mediacraft

Drei Punkte gehören vor die Bestellung. Erstens der Anschluss an der Zentrale, denn er bestimmt die Ausführung und lässt sich nicht umstecken. Zweitens die Zahl der Emitter: Je gesteuertes Gerät wird einer gebraucht, und mehr als vier an einer Zentrale nennt der Hersteller für den Betrieb mit dem Splitter nicht. Drittens die Sichtverbindung, weil ein Emitter in einem geschlossenen Metallfach nichts erreicht. Zu den Unterlagen gehört ein Hinweis, den wir weitergeben, weil er in der Herstellerdokumentation so steht: Für das Adapterkabel nennt derselbe Prospekt zwei geringfügig abweichende Längenangaben, und das Teil wird dort sowohl als Infrared Adapter als auch als Flat Emitter von USB-C auf Klinke bezeichnet. Wir übernehmen beide Angaben unverändert und lösen den Widerspruch nicht auf. Die Dokumentstände lauten REV1 und REV4 vom 16. Dezember 2024 sowie REV1.1 vom 17. Dezember 2024. Den Vertrieb für Deutschland und Österreich hat die mediacraft AG. Sie unterstützt Fachhandel, Installateure, Architekten und Planer bei der Zuordnung zur vorhandenen Steuerung und bei der Stückzahl je Projekt. Halten Sie am Ende fest, welches Gerät über welchen Emitter angesteuert wird.