Architect 115
2-Kanal-Installationsverstärker, stabil bis 2 Ω (Architect Series)
Die Architect Series ist die breit gefächerte Installations-Verstärkerfamilie von AudioControl und deckt die verteilte Beschallung von Wohn- und Objektanlagen ab. Vom kompakten Zwei-Kanal-Verstärker bis zur sechzehnkanaligen Endstufe reicht die Reihe und bietet damit für jede Zonen- und Kanalzahl das passende Gerät. Allen Modellen gemeinsam ist die auf über fünfunddreißig Jahren Verstärkerentwicklung beruhende, robuste Auslegung mit der LightDrive-Anti-Clipping-Schaltung, die die Lautsprecher vor Übersteuerung schützt. Über Busing-Eingänge mit Durchschleif-Ausgängen lassen sich Signale einfach über mehrere Verstärker verteilen, während Autosensing und Trigger die automatische Zuschaltung übernehmen. Für Planer und Installateure ist die Architect Series die verlässliche Grundlage von Multiroom- und Objektanlagen. So bildet die Reihe das Rückgrat der verteilten Beschallung. Ein Merkmal der Standard-Modelle verdient dabei besondere Beachtung: Der Architect 115 und der 215 EQ bleiben bis hinunter zu 2 Ohm stabil und geben dort 240 Watt je Kanal ab. Damit lassen sich mehrere Lautsprecher parallel an einem Kanal betreiben, ohne Schutzabschaltung – in verteilten Anlagen ist das oft der entscheidende Wert.
2-Kanal-Installationsverstärker, stabil bis 2 Ω (Architect Series)
2-Kanal-Installationsverstärker mit 6-Band-EQ, stabil bis 2 Ω (Architect Series)
16-Kanal-Installationsverstärker mit LightDrive (Architect Series)
2-Kanal-Verstärker mit konstanter Leistung und EQ (Architect Series)
8 Verstärkerkanäle (4 Stereo-Zonen) in 1 HE
12 Verstärkerkanäle (6 Stereo-Zonen)
12 Verstärkerkanäle (6 Stereo-Zonen)
16 Verstärkerkanäle (8 Stereo-Zonen)
16 Verstärkerkanäle (8 Stereo-Zonen)
Die Architect Series gliedert sich in zwei Linien. Die Standard-Modelle – etwa der Architect 115, der Architect 215 EQ und der sechzehnkanalige Architect 2660 – liefern solide Leistung für klassische Multiroom-Installationen, teils mit einem mehrbandigen Equalizer zur Raumanpassung. Die Power-Serie mit dem Zusatz „P“ setzt dagegen auf branchenführende 100 Watt pro Kanal an 8 Ohm und 200 Watt an 4 Ohm. Sie reicht vom kompakten P250 EQ über den vierkanaligen P800 bis zu den sechs- und achtkanaligen Modellen P2260, P2280 EQ, P2660 und P2680 EQ. Die EQ-Varianten tragen einen frontseitigen Equalizer je Zone, dessen magnetische Abdeckung ihn nach der Einstellung verbirgt. Für den Betreiber bedeutet das die freie Wahl zwischen solider Grundversorgung und hoher Leistung. Für Fachplaner ergibt sich für jede Anforderung das richtige Modell. So bietet die Reihe Leistung nach Maß. Die Auswahl folgt weniger dem Kanalzähler als der Frage, wie viel Leistung eine einzelne Zone braucht. Wo viele kleine Zonen zu versorgen sind, bringt der Architect 2660 sechzehn Wege mit 65 Watt an 8 Ohm auf zwei Höheneinheiten. Wo einzelne Zonen kräftig ausfallen, liefern die Power-Modelle 100 Watt an 8 Ohm. Und der P250 EQ nimmt eine Sonderstellung ein, weil er seine 250 Watt an 8, 4 und 2 Ohm gleichermaßen abgibt.
Technisch teilen die Architect-Modelle eine Reihe von Installationsmerkmalen. Die LightDrive-Anti-Clipping-Schaltung begrenzt Übersteuerung sauber und schützt so die angeschlossenen Lautsprecher. Busing-Eingänge mit Durchschleif-Ausgängen erlauben es, ein Signal ohne zusätzliche Verteiler über mehrere Kanäle und Geräte zu führen; die Power-Modelle ergänzen einen digitalen COAX-SPDIF-Eingang mit hochwertigem Wandler. Alle Kanäle lassen sich paarweise brücken, sodass sich die Kanalzahl flexibel auf mehr Leistung je Zone umlegen lässt. Autosensing, Groundlift sowie Master- und Zonen-Trigger sorgen für die automatische, störungsfreie Zu- und Abschaltung im Anlagenverbund. Die EQ-Varianten bieten zusätzlich einen mehrbandigen Equalizer je Zone. Für Fachplaner ergibt sich eine durchgängige, installationsfreundliche Verstärkerplattform. So bleibt die verteilte Beschallung robust und flexibel. Ein Subsonic-Filter hält tiefste Signalanteile von den Lautsprechern fern. Der digitale Koaxialeingang der Power-Modelle verarbeitet Abtastraten von 32 bis 96 Kilohertz. Bei den EQ-Varianten sitzt der Equalizer mit fünf oder sechs Bändern an der Front und verschwindet nach der Einstellung hinter einer magnetischen Abdeckung.
In der Praxis richtet sich die Modellwahl nach Kanal- und Zonenzahl, Leistungsbedarf und Ausstattung: Standard-Modelle für die solide Grundversorgung, Power-Modelle für hohe Leistung, EQ-Varianten für die frontseitige Raumanpassung. Über Busing lassen sich mehrere Verstärker einfach koppeln. Bezogen wird die komplette Architect Series über die mediacraft AG, die als offizieller AudioControl-Vertrieb für Deutschland und Österreich zuständig ist. Sie berät Fachhandel, Planer und Architekten zu Kanal- und Zonenplanung, Leistungswahl und Systemauslegung. Herstellerin der Reihe ist AudioControl; mediacraft ist ausschließlich für den Vertrieb zuständig. So spannt die Reihe den Bogen vom einzelnen Multiroom-Projekt bis zum durchgeplanten Objekt. Aus der Vielfalt der Reihe formt sich so ein passgenaues Verstärkerkonzept. Für die Rackplanung ist zu beachten, dass die Modelle je nach Ausführung eine oder zwei Höheneinheiten belegen und zwischen 305 und 402 Millimetern tief bauen. Bei einem flachen Wandschrank entscheidet das über die Machbarkeit. Ebenso gehört das Triggerkonzept vorab festgelegt: Master- und Zonen-Trigger schalten wahlweise die ganze Anlage oder einzelne Bereiche zu.