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Sonance Digital Input Module

Sonance
Sonamp DSP Zubehör
AL
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Sonance Digital Input Module

Das Digital Input Module ist eine Steckkarte für die Rückseite einer Sonance DSP-Endstufe. Sie ersetzt die werkseitig eingebaute Karte mit analogem Line-Eingang und Loop-Ausgang durch zwei digitale Eingänge. Jeder davon wird wahlweise optisch über Toslink oder elektrisch über eine koaxiale Buchse belegt; beide Anschlüsse eines Eingangs lassen sich nicht gleichzeitig nutzen. Die Zahl der Quellenanschlüsse bleibt damit dieselbe, ihre Art ändert sich: Das Signal bleibt bis in den Verstärker hinein ein Datenstrom und wird erst dort in eine hörbare Spannung zurückverwandelt. Gepufferte Loop-Ausgänge geben dasselbe Signal an ein weiteres Gerät weiter. Angenommen werden ausschließlich PCM-Signale mit 16 bis 24 Bit; mehrkanalige Tonformate verarbeitet das Modul nicht. Mit 75 Millimetern Breite, 38 Millimetern Höhe und 87 Millimetern Tiefe – mit gesteckten Cinch-Steckern 93 Millimeter – bleibt die Karte innerhalb der Gerätekontur. Gedacht ist sie für die MKIII-Ausführungen der Endstufen DSP 2-150, DSP 2-750 und DSP 8-130.

Technische Daten
BauartSteckkarte mit zwei digitalen Eingängen für Sonance DSP-Endstufen (MKIII)
Abmessungen75 × 38 × 87 mm (93 mm mit gesteckten Cinch-Steckern)
BesonderheitenZwei Eingänge, je wahlweise Toslink optisch oder koaxial – pro Eingang nur einer nutzbar; gepufferte Loop-Ausgänge je Eingang; nur PCM, kein 5.1/7.1; Auflösung 16–24 Bit; ersetzt die werkseitige Line-In/Loop-Out-Karte auf der Geräterückseite; passend zu den MKIII-Ausführungen von DSP 2-150, DSP 2-750 und DSP 8-130
KI-generierter Text
Trotz sorgfältiger Prüfung kann dieses Dokument Fehler enthalten. Maße und technische Daten sind vor Bestellung, Ausschreibung und Ausführung zu prüfen.
Sonance Digital Input Module
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Ausführliche Beschreibung
Zwei digitale Eingänge anstelle der analogen Eingangskarte

Das Digital Input Module ist keine Zusatzbox, sondern eine Steckkarte: Sie ersetzt die werkseitig eingebaute Line-In/Loop-Out-Karte auf der Rückseite einer Sonance DSP-Endstufe. Nach dem Tausch stehen zwei Eingänge bereit, die jeweils wahlweise optisch über Toslink oder elektrisch über eine koaxiale Buchse belegt werden. Pro Eingang gilt entweder oder, beide Anschlüsse eines Eingangs lassen sich nicht parallel betreiben. Die Zahl der Quellenanschlüsse bleibt dieselbe wie vorher; was sich ändert, ist ihre Art. Das Signal verlässt die Quelle als Datenstrom und wird erst im Verstärker in eine hörbare Spannung zurückverwandelt. Damit entfallen die Wandlung im Zuspieler und die anschließende analoge Leitung zur Endstufe – also jener Abschnitt der Kette, der in einer Festinstallation am ehesten Brummschleifen, Einstreuungen und Pegelverluste einsammelt. Aufgelöst wird mit 16 bis 24 Bit, je nachdem, was die Quelle liefert. Für die Planung heißt das vor allem eines: Die Entscheidung für dieses Modul fällt nicht am Klangregler, sondern an zwei nüchternen Fragen. Besitzen die vorgesehenen Quellen einen digitalen Ausgang, und ist die Leitung zwischen Quelle und Endstufe lang genug, um analog zum Problem zu werden?

PCM als Bedingung – was die Quelle liefern muss

Das Modul nimmt ausschließlich PCM-Signale an. Mehrkanalige Tonformate, wie sie ein Fernseher oder ein Blu-ray-Spieler über denselben optischen Ausgang ausgeben kann, verarbeitet es nicht; 5.1 und 7.1 sind ausgeschlossen. Das ist keine Schwäche, sondern eine Festlegung des Einsatzgebiets: Die Sonamp DSP-Endstufen versorgen Musikzonen, nicht Heimkinos, und PCM ist das Format, in dem Stereoquellen ihre Daten ausgeben. In der Praxis entscheidet sich an diesem Punkt, ob eine Inbetriebnahme glatt läuft oder mit einer Fehlersuche beginnt. Wird ein Fernseher angeschlossen, dessen Tonausgang im Auslieferungszustand auf Bitstream oder auf Automatik steht, bleibt es still, obwohl Kabel und Modul in Ordnung sind. Der Ausgang muss im Menü des Geräts fest auf PCM gestellt werden. Planer sollten diesen Punkt in die Übergabedokumentation aufnehmen, denn er kehrt zurück: Nach einem Firmware-Update oder einem Gerätetausch steht die Einstellung wieder auf Automatik, und der Anruf beim Installateur folgt. Ebenso gehört in die Vorplanung die Frage, welche Quelle überhaupt auf die Zone soll – ein Streamer und ein CD-Laufwerk sind unproblematisch, ein Heimkino-Zuspieler gehört an eine andere Kette.

Loop-Ausgänge, Abmessungen und der Tausch an der Rückwand

Jeder der beiden Eingänge besitzt einen gepufferten Loop-Ausgang. Er gibt dasselbe Quellsignal weiter, ohne dass sich die angeschlossenen Empfänger gegenseitig belasten. In größeren Anlagen führt so ein einziger Zuspieler mehrere Endstufen, ohne dass ein zusätzlicher Verteiler nötig wird. Die Karte misst 75 Millimeter in der Breite, 38 Millimeter in der Höhe und 87 Millimeter in der Tiefe; mit gesteckten Cinch-Steckern wächst sie auf 93 Millimeter. Diese zweite Zahl ist die planungsrelevante: Sie beschreibt nicht den Platzbedarf im Gerät, sondern den Abstand, den die Geräterückseite zur Schrankwand oder zum Kabelkanal braucht, damit die Stecker nicht abgeknickt werden. In einem geschlossenen Schrank ist genau das der Punkt, an dem nachträglich gebohrt wird, wenn er in der Planung fehlt. Der Tausch selbst findet an der Rückseite statt: Die werkseitige Karte wird herausgenommen, das Modul an ihrer Stelle eingesetzt. Das setzt voraus, dass die Endstufe im eingebauten Zustand von hinten erreichbar bleibt oder sich herausziehen lässt – eine Anforderung, die im Rackaufbau früh festgelegt werden sollte. Vor dem Öffnen wird das Gerät vom Netz getrennt, und die Karte wird an den Rändern gefasst, nicht an den Bauteilen.

Einsatzgebiete und Bezug über mediacraft

Gedacht ist das Modul für die MKIII-Ausführungen der Sonamp DSP-Endstufen DSP 2-150, DSP 2-750 und DSP 8-130. Entscheidend ist dabei nicht die Generation, sondern die Art des Einschubs: Sonance führt für diese Endstufen eine rein analoge Karte, diese rein digitale und eine hybride mit beiden Anschlussarten. Vor der Bestellung gehört deshalb geklärt, welche Quellen die Zone speisen sollen, nicht allein, welches Gerät im Rack steht. Sinnvoll ist der Tausch überall dort, wo die Quelle einen digitalen Ausgang besitzt und der Weg zum Verstärker lang ist. Im Technikraum eines Wohnhauses ebenso wie in Gastronomie und Ladenbau, wo Leitungswege selten kurz sind und Einstreuungen aus der Gebäudetechnik zum Alltag gehören. Wo ausschließlich analoge Quellen zum Einsatz kommen, bringt das Modul dagegen nichts; dort bleibt die werkseitige Karte die richtige Wahl. mediacraft liefert das Digital Input Module an Fachhandel, Installationsbetriebe, Planer und Architekten. Das Haus klärt im Vorfeld, welche Endstufe im Projekt steht, welche Quellen digital anliegen und ob die Zone von einer digitalen Zuführung überhaupt gewinnt. Soll daneben eine analoge Quelle angebunden bleiben, weist mediacraft auf den hybriden Einschub hin.